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Samstag, 26 September 2020 12:53

Houska-Preis 2020 an TU Graz-Forscher Harald Plank

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Die Gewinner des Houska-Preises Harald Plank (l.) und Christian Harwanegg (MacroArray Diagnostics GmbH), flankiert von Mariella Schurz und Erich Hampel ( beide B&C). Die Gewinner des Houska-Preises Harald Plank (l.) und Christian Harwanegg (MacroArray Diagnostics GmbH), flankiert von Mariella Schurz und Erich Hampel ( beide B&C). © B&C/Alexandra Thomson

Mit dem Forschungsprojekt „3D-Nanoprinting“ holte Harald Plank vom Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik der TU Graz den mit 150.000 Euro dotierten Houska-Preis in der Kategorie „Hochschulforschung“.

Österreichs größter privater Forschungspreis, jährlich verliehen von der B&C Privatstiftung, geht im Jahr 2020 an die TU Graz: Der Physiker Harald Plank darf sich mit seinem Team über die begehrte goldene Trophäe und das Preisgeld des Erstplatzierten von 150.000 Euro freuen. Der Preis wurde gestern, 24. September, in Wien verliehen. Insgesamt wurden 500.000 Euro an anwendungsnahe Forschungsprojekte vergeben.

„Es ist ein großartiger Erfolg für die Forschenden und gleichzeitig eine wundervolle Bestätigung auch für das Bestreben der TU Graz, Spitzenleistung gezielt zu fördern. Ich gratuliere Harald Plank und seinem gesamten Team von Herzen zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung“, freut sich Harald Kainz, Rektor der TU Graz.

Komplexe 3D-Strukturen im Nanobereich

Die Forschenden unter der Leitung von Harald Plank entwickelten eine neuartige 3D-Nanodruck-Technologie, die sogenannte FEBID-Technologie (Focused Electron Beam Induced Deposition), zur Fertigung von komplexen, dreidimensionalen Objekten im Nanobereich. Diese neue Methode soll für die Industrie neue Anwendungsbereiche erschließen, die mit herkömmlichen 3D-Druckverfahren bisher nicht möglich waren.

Mit diesem Druck-Verfahren konnten bereits elektrisch leitfähige 3D-Hochauflösungs-Nanosonden hergestellt werden, die bereits in Rasterkraftmikroskopen von Industriepartnern eingesetzt werden. Zukünftige Nanosonden ermöglichen eine simultane Analyse von elektrischen, magnetischen, chemischen und optischen Oberflächeneigenschaften, wobei die Leistungsfähigkeit deutlich höher ist als jene von alternativen, kommerziell erhältlichen Produkten.

Maßgeblich unterstützt wurden die erfolgreichen Forschungsarbeiten durch das Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz und durch die Austrian Cooperative Research in Wien.

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