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Mittwoch, 25 November 2020 10:31

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Der Leverkusener Stahlverarbeiter Wuppermann setzt an seinen Standorten in den Niederlanden und Österreich ein innovatives Verfahren bei der Bandverzinkung ein, das bis zu 43 Prozent CO2-Emissionen einspart. Ein CO2-Rechner auf der Website des Unternehmens ermittelt jetzt, wie viel CO2 pro Tonne feuerverzinktem Bandstahl die Kunden tatsächlich individuell einsparen können.

Johannes Nonn, Vorstandssprecher Wuppermann AGJohannes Nonn, Vorstandssprecher Wuppermann AGDie Herstellung von feuerverzinktem Bandstahl mit dem Heat-to-Coat-Verfahren von Wuppermann verursacht deutlich geringere CO2-Emissionen als herkömmliche Kaltband-Verzinkungsverfahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), die Wuppermann im Sommer 2020 beauftragt hatte.

Die CO2-Einsparungen betragen am niederländischen Standort Moerdijk 57 Gramm pro Kilogramm feuerverzinktem Stahlband, am Standort Judenburg in Österreich sogar 78 Gramm. Das entspricht einem Vorteil gegenüber dem marktüblichen Verzinkungsprozess von 31 Prozent beziehungsweise 43 Prozent.

Mit dem neuen CO2-Rechner von Wuppermann können Kunden und Interessenten jetzt individuell ermitteln, wieviel CO2 pro Tonne feuerverzinktem Stahl sie einsparen und welchen CO2-Äquivalenten dies entspricht – zum Beispiel etwa, wie viele Bäume gepflanzt werden müssten, um die entsprechenden CO2-Mengen auszugleichen.

„Wir sind stolz auf die gute Ökobilanz unserer Bandverzinkung“, so Johannes Nonn, Vorstandssprecher bei der Wuppermann AG. „Mit der Veranschaulichung der konkreten Einsparungen kann der CO2-Rechner auf unserer Website als Entscheidungsgrundlage für einen nachhaltigen Stahleinkauf dienen.“

Auf einen Blick: CO2-Einsparung pro Tonne feuerverzinktem Bandstahl

(in Klammern: Einsparung in Prozent gegenüber herkömmlichen Verzinkungsverfahren):
Wuppermann Staal Nederland, Moerdijk: 57 Kilogramm (31 %)
Wuppermann Austria, Judenburg: 78 Kilogramm (43 %)

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