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Montag, 08 Februar 2021 07:47

Hersteller von Lagersystemen leiden unter Stahlmangel

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Edwin Müller-Rauschenbach, Sales Manager bei ELVEDI Edwin Müller-Rauschenbach, Sales Manager bei ELVEDI Quelle: ELVEDI

Kurzarbeit, Homeoffice und Infektionsschutz: Die Pandemie hat große Auswirkungen auf alle Bereiche der europäischen Wirtschaft. Auch die Fertigung von Lagersystemen ist durch die Infektionsschutzmaßnahmen gegen das SARS-CoV-2 Virus beeinträchtigt. So geht den Herstellern in der zweiten Welle der Stahl aus.

„Im Gegensatz zum ersten Lockdown haben sich die einzelnen Firmen bei der Auslieferung, dem Transport und der Montage arrangiert. Man weiß um die Infektionsschutzmaßnahmen und Regeln. Die Herausforderungen der Branche sind heute die Materialbeschaffung und die Preissteigerungen“, so Edwin Müller-Rauschenbach, Sales Manager beim Lager- und Regalsystemhersteller ELVEDI. Bereits um Weihnachten zeichnete sich diese Situation ab, aber mit dem Jahreswechsel hat sich die Lage deutlich verschärft. Laut dem Industrieverband Blechumformung herrscht ein Ungleichgewicht zwischen dem Stahlangebot und der Stahlnachfrage. Hinzu kommen Einfuhrbeschränkungen für Stahl aus Drittländern. „Das EU-Stahlangebot wächst langsamer als die Nachfrage. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Versorgung sicherzustellen. Angebote werden teilweise zurückgenommen und Lieferverträge storniert. Zudem hat Europa nicht genug aktive Hochöfen, um den Bedarf selbst zu decken. Manche wurden aus mangelnder Wirtschaftlichkeit vor der Krise gar heruntergefahren. Jetzt brauchen die Öfen eine Vorlaufzeit von drei bis vier Monaten bis zur ersten Walzung“, erklärt Edwin Müller-Rauschenbach weiter.

Für die Erweiterung oder Neuausstattung des eigenen Lagers im Unternehmen rät der Experte für Lager- und Regalsysteme von ELVEDI zu transparenter Zusammenarbeit. „Der Schlüssel zur Projektsicherheit in den kommenden Monaten ist eine enge Kommunikation zwischen Lieferanten, Herstellern und Kunden. Viele Unternehmen werden eigene Lagerkapazitäten hochfahren, um über die bestehenden Aufträge hinaus auch zukünftig den Markt bedienen zu können. Lagersysteme für den Bedarf unserer Kunden gehen uns bei ELVEDI jedenfalls nicht so schnell aus, dafür wurde frühzeitig vorgesorgt“, resümiert Edwin Müller-Rauschenbach.

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  • Ausgabe: 3
  • Jahr: 2021
  • Autoren: Redaktion

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