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Donnerstag, 25 März 2021 08:27

Solinger Automobilzulieferer mit ambitionierter Klimastrategie

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Auf den Dächern seiner Werksgebäude im Gebiet Scheuren betreibt der Automobilzulieferer BIA eine der größten privaten Photovoltaik-Anlagen in Solingen. Ein weiterer Ausbau bis 2022 ist in Planung. Auf den Dächern seiner Werksgebäude im Gebiet Scheuren betreibt der Automobilzulieferer BIA eine der größten privaten Photovoltaik-Anlagen in Solingen. Ein weiterer Ausbau bis 2022 ist in Planung.

Der Solinger Automobilzulieferer BIA hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt. Bis 2025 will das Industrieunternehmen laut Inhaber Jörg Püttbach CO2-neutral sein. „Wo technisch möglich, haben wir immer schon sehr intensiv Potenziale zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz genutzt – in der gesamten Unternehmensgruppe“, betont Püttbach mit Hinweis auf die Nutzung eigenerzeugten Solarstroms oder auf abwasserfreie Anlagen an zahlreichen BIA Standorten.

Neben der unternehmerischen Eigenverantwortung ist aber auch der Markt immer stärkerer Treiber von Nachhaltigkeits-Strategien: „Die Forderungen der Automobilindustrie nach klimaneutralen Produkten werden bereits lauter“, erklärt Jörg Püttbach und ist sich sicher: „Mit unserer, für einen Galvanikbetrieb sportlichen Zielsetzung, bis 2025 Klimaneutralität zu erreichen, wären wir sicher Vorreiter in unserer Branche!“

Dass dieses Ziel nicht nur über Einsparungen im eigenen Betrieb zu erreichen sein wird, sondern auch durch Kompensationsmaßnahmen und Einkauf von Ökostrom, ist unbestritten. Dennoch will BIA jedes Jahr bis zu fünf Prozent CO2 durch eigene Projekte einsparen. Um die Energieeffizienz zu stei­gern, werden deshalb alle Prozesse und Bereiche bei BIA laufend geprüft und optimiert. „Das beginnt bei der Planung neuer Anlagen und Prozesse sowie dem Kauf neuer Maschinen“, betont Püttbach, erstrecke sich aber auch auf alle nicht operativen Bereiche.

Im Fokus stehe dabei beispielsweise die sukzessive Umstellung des firmeneigenen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge aber auch die Umrüstung der gesamten Beleuchtung im Betrieb auf LED-Technik. Allein durch letztere Maßnahme erwartet der Automobilzulieferer eine jährliche Einsparung von 54 Tonnen CO2.

Wichtigste Rolle in der BIA Klimastrategie spielt aber vor allem die Reduktion des Energie- und Ressourceneinsatz in den sehr energieintensiven Produktionsprozessen sowie die Gewinnung und Nutzung eigener Energiequellen. Mit einer der größten zusammenhängenden Photovoltaikanlagen im ganzen Solinger Stadtgebiet hat BIA hier schon vor Jahren ein klares Zeichen gesetzt. Diese wird 2021 und 2022 noch weiter ausgebaut, so dass die Anlage im Endausbauzustand rund 600 MWh emissionsfreien Strom liefern wird. Zu­sammen mit dem im BIA eigenen Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugten Strom wird das Unternehmen so gut 274 Tonnen CO2 jährlich einsparen.

BIA Solingen ist auf gutem Weg, der erste klimaneutrale Galvanoproduzent zu werden. Der Standort Solingen ist dabei auch Vorreiter in der Unternehmensgruppe. „Wir analysieren derzeit auch für die ganze BIA Gruppe, ob und wie Klimaneutralität er­reicht werden kann“, so Jörg Püttbach mit Blick auf die insgesamt sechs Unternehmensstandorte im In- und Ausland.

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