Eugen G. Leuze Verlag KG
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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: praxis

Dienstag, 20 Juli 2021 11:59

Frage: Um glänzende Zinnschichten abzuscheiden, setzen wir einen schwefelsauren Zinnelektrolyten an einer Gestellanlage ein. Der Elektrolyt wird bei Raumtemperatur mit 20 g/L betrieben. Die kathodische Stromdichte beträgt 1,5 A/dm2. Seit geraumer Zeit stellen wir fest, dass die Abscheidung, vorwiegend im niedrigen Stromdichtebereich, immer matter wird. Zur Kompensation wurde bereits der Anteil an Glanzzusatz erhöht, was nur eine geringfügige Verbesserung brachte. Ebenso haben wir die Stromdichte erhöht, was den Glanz in diesen Bereichen verbesserte, aber stellenweise an Kanten und Spitzen leichte Verbrennungen verursachte. Tests mit Hull-Zellen, Blechen und Winkelkathoden ließen dies reproduzieren. Im Labor führten wir Versuche mit einem Neuansatz durch, der hervorragende Resultate lieferte, wodurch wir ein Problem mit der Chemie ausschließen konnten. In Anbetracht der Kosten würden wir auf einen Neuansatz der rund 3000 Liter gerne verzichten. Welche möglichen Ursachen können Sie uns nennen, um die Fehlerursache zu finden?

Mittwoch, 26 Mai 2021 11:59

Frage: Da wir bei einigen Verfahren im Haus nicht auf Cyanid verzichten können, müssen wir nun unsere Abwasseranlage umrüsten und in Zukunft auf die Behandlung mit NaOCl verzichten. Derzeit prüfen wir verschiedene Alternativen, wie etwa die reine Behandlung mit Wasserstoffperoxid und die UV-Oxidation. Letzteres birgt für uns einige Unbekannte. Welche Vor- und Nachteile hat sie gegenüber der Behandlung mit Natriumhypochlorit? Wie steht es um die Betriebskosten? Und gibt es eine Möglichkeit, den Cyanidgehalt im Abwasser kontinuierlich zu messen?

Dienstag, 25 Mai 2021 11:59

Die Galvanotechnik wird seit der Erfindung der Voltaschen Säule, nunmehr über eine Zeit von 221 Jahren, betrieben. Großtechnisch sind es, seit der Erfindung der Dynamomaschine durch Werner von Siemens im Jahre 1867, 154 Jahre. Die Galvanotechnik ist aufgrund ihres unmittelbaren Anwendungsbezugs von vornherein eine Domäne des Handwerks und der Technik gewesen und dies im positivsten Sinne. Ist es doch eine Kunst und eine Frage von viel praktischer Erfahrung und Intuition, Beschichtungsgegenstände mit ihren diversen Fehlern und Inhomogenitäten „richtig“ zu beschichten. Es ist in diesem Zusammenhang eine Freude, die praktische Literatur zu lesen, zeigt sie doch, wie tiefgehend die Heuristiken auf diesem Gebiet sind. Als Verfechter des „sowohl als auch“, ist es mir wichtig, in dieser Einleitung deutlich zu machen, dass eine akademische Betrachtungs- und Herangehensweise nicht grundsätzlich überlegen oder gar alleine ausreichend wäre, um in der Praxis (!) gute Ergebnisse zu erzielen.

Rubrik: Aufsätze
Montag, 26 April 2021 11:59

Frage: Wir sind Hersteller von Musikinstrumenten und haben gefräste Messingteile, die Schwarz beschichtet werden sollten. Anfragen bei mehreren Galvaniken führten zu sehr unterschiedlichen Aussagen. Schwarz verchromen geht nicht, da die Teile scharfkantige Innenecken haben und da die Verchromung nicht funktioniert.

Montag, 22 März 2021 10:59

Frage: Aufgrund erhöhter Nachfrage möchten wir die Restauration von Oldtimerteilen ausbauen. Bisher wurden uns Stahlteile und Buntmetalle angeliefert, die keine Probleme bereiten. Zinkdruckguss zur Restauration lehnen wir ab. In letzter Zeit erhalten wir vermehrt Anfragen zu Edelstahlteilen, die bereits verchromt wurden.

Freitag, 19 Februar 2021 16:00

Frage: An unserer Gestellanlage werden u.a. Aluminiumrohre (h:400 mm; d:150 mm) außen verkupfert und versilbert. Die Rohre werden innen mit Lack abgedeckt. Nach der Zinkatbeize werden sie chemisch vernickelt und anschließend 200–250 µm dick in einem schwefelsauren Kupferelektrolyt beschichtet. Bevor die Rohre versilbert werden, schleifen wir die Kupferschicht plan. Hier stellen wir in letzter Zeit fest, dass die Rohre immer mehr Verbrennungen aufweisen. Teilweise ist die Kupferschicht im Außenbereich derart schlecht, dass sie bis zum Nickel abbröselt / abreißt.

Dienstag, 12 Januar 2021 13:00

Frage: In den letzten sechs Monaten kam es immer wieder zu Problemen bei unserer Abwasserbehandlung. Dies zeigt sich in erhöhten Metallwerten in der Endkontrolle, insbesondere Nickel und Zink. Die Abwasseranlage ist zwar etwas in die Jahre gekommen, funktioniert aber einwandfrei. Vor einem Jahr wurden die Harze an den Schlussaustauschern erneuert und an den Prozessen in der Fertigung hat sich nichtsgeändert. Nur die Produktion wurde – pandemiebedingt – heruntergefahren. Wir arbeiten nur noch ein bis zwei, statt wie zuvor, drei Schichten.

Schlagwörter
Donnerstag, 24 September 2020 14:00

Frage: Wir haben mehrere Auszubildende in allen Lehrjahren. Die Berufsschule schreibt nur wenige Lehrbücher vor, das Meiste wird ohne Bücher unterrichtet. Wir haben gesehen, dass Ihr Verlag zahlreiche Bücher und Onlinekurse bietet. Leider fällt es uns bei dem großen Angebot schwer, für jedes Lehrjahr das passende Lehrmaterial zusammenzustellen. Könnten Sie uns einen Leitfaden geben, der die Ansprüche der einzelnen Lehrjahre und der Prüfungsvorbereitung enthält?

Schlagwörter
Montag, 14 September 2020 15:15

Frage: In unserer Handgalvanik werden seit ein paar Monaten Messingteile mittels Trommel und Gestell galvanisiert. Die meisten Teile werden vernickelt und verzinnt, einige Artikel wiederum vernickelt und versilbert.

Chargenweise kommt es vor, dass die beschichteten Teile Schlieren und unregelmäßige Rauheiten aufweisen. An manchen Stellen wirkt es, als würde man Fingerabdrücke sehen, diese treten auch bei Trommelware auf und da sollten entsprechende Abdrücke entfernt werden können.

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