Eugen G. Leuze Verlag KG
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Thomas Reichert

Thomas Reichert

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte!

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Im November 2019 nahm der EMS-Dienstleister elektron systeme eine neue Bestückungslinie in Betrieb. Nach einer Nutzung der Gesamtlinie von etwas mehr als eineinhalb Jahren, zieht Harald Weiß, technischer Geschäftsführer der elektron systeme, eine positive Bilanz.

Donnerstag, 26 März 2020 13:33

Trauer um Dietmar Schön

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute

Am 25. Februar 2020 verstarb Dietmar Schön. Von 1981 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2017 war er technischer Lehrer, zuletzt technischer Oberlehrer, an der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd. In den rund 36 Jahren, die Dietmar Schön unterrichtete, brachte er Generationen von Schülern die Geheimnisse der Galvanotechnik näher. Darüber hinaus betreute er auch Kurse für das ZOG. Dietmar Schön wurde 67 Jahre alt.

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2020 05 kraus hwSchablone mit zehn Schalterkomponenten in der Selektivlötanlage
EMS-Dienstleister Kraus Hardware hat mit der ‚wirtschaftliche Lötschablonenfertigung‘ eine besondere Aufgabe innovativ gemeistert. Ein langfristig angelegter Kundenauftrag lautete ‚Viele kleine Kunststoff-Kippschalter mit zwei Drähten und Schrumpfschlauch – ohne Fehlertoleranz‘. Hierbei mussten einige komplexe Hürden überwunden werden. So durfte der Kunststoff am Ende der Drähte keinesfalls aufschmelzen, der Schalter thermisch nicht vorgeschädigt werden, die Flussmittelrückstände sollten möglichst gering bis gar nicht sichtbar sein. Dazu musste der Winkel, in dem die Drähte am Schalter befestigt sind, immer gleich groß sein und alle Arbeitsschritte sollten reproduzierbar mit höchster Qualität durchgeführt werden.

Um dem Kunden eine optimale Fertigungslösung anbieten zu können, hat das Fertigungsteam eine spezielle Lötvorrichtung mittels 3D-CAD-System entwickelt, die eine deutlich größere Anzahl als einen einzigen Kippschalter in der hauseigenen Selektivlötanlage positioniert, hält und lötet. Es wurden alle Komponenten als 3D-Modell erstellt und die Lötschablone komplett konstruiert. Die Einzelkomponenten der Lötaufnahme wurden auf einem CAD/CAM-Fräszentrum hergestellt und anschließend montiert. Die Lötaufnahme von zehn Einheiten mit Drähten, Schalter und Schrumpfschlauch konnte komplett in kürzester Zeit erstellt werden. Diese Einheit aus Draht, Schrumpfschlauch und Schalterkomponenten wurde in die fertige Schablone eingelegt und dann in der Selektivlötanlage automatisiert und reproduzierbar gefertigt. Nach geringfügigen Anpassungen wurde eine zweite Schablone hergestellt. Dadurch wird während der Fertigung der ersten Schablone bereits die zweite Schablone beschickt, mit dem Ergebnis: ~250 fertige Kunststoff-Kippschalter werden pro Stunde produziert – statt mit manuellem Lötkolbeneinsatz jetzt ein nahezu seriennaher, automatisierter Produktionsprozess mit erheblichen Vorteilen in Produktqualität, Verfügbarkeit und Preis.

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2020 05 vartaFlach, biegsam und leistungsstark: Varta erforscht gedruckte Batterien verschiedener elektrochemischer Systeme
Varta engagiert sich in Forschungsprojekten u. a. auch bei gedruckter Elektronik – konkret gedruckter Batterien. Ziel ist es, bestehende Anwendungsmöglichkeiten zu optimieren und neue zu erschließen. Der Batteriehersteller erforscht die verschiedenen elektrochemischen Systeme und kooperiert als Partner mit Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.

Das seit Anfang 2019 laufende Projekt BEWELL soll das Potenzial flexibler und tragbarer Elektronik durch in Europa hergestellte Technologiekomponenten freisetzen. Integrations- und Fertigungstechnologien werden entwickelt, die für das Tragen von intelligenten Hautpflastern und Handgelenksgeräten – smarte Uhren und Armbänder – erforderlich sind.

Ein weiteres Forschungsvorhaben ist das Projekt OxiFlexIt. Dessen Ziel ist die Entwicklung eines mobilen Überwachungssystems für arteriosklerotische Gefäßerkrankungen. Im Mittelpunkt steht die dreidimensionale Echtzeitdarstellung der Sauerstoffsättigung in den analysierten Körperbereichen. Das Messsystem besteht aus einem oder mehreren wiederverwendbaren Messmodulen, einem Pflaster, das die Batterie und Antenne des Systems trägt, und einer App für die Kommunikation und die Datenverwaltung. Zum Einsatz kommen soll das Monitoringsystem während oder nach einem Eingriff oder einer Operation und in der Rehabilitation. Darüber hinaus soll OxiFlexIt neue Anwendungsfelder entwickeln. Denkbar ist, Marathonläufern die Möglichkeit zu verschaffen, die Sauerstoffsättigung während des Wettkampfs im Blick zu behalten und auf diese Weise Überlastungen zu vermeiden.
Lithium-Ionen Knopfzellen der CoinPower-Serie sind leistungsstarke und sichere Mikrobatterien. Mit ihrer stabilen Bauweise eignen sich die Zellen als Energiequelle für Wearables und Hearables. Der Batteriehersteller hat deren Energiedichte jetzt um rund 30 % erhöht. Die Energiedichte ist wichtig für die neuen Generationen an Headsets mit immer längeren Laufzeiten.

Bei einer für Headsets typischen Batterie mit 14 mm Durchmesser (CP1454) können statt bisher 85 jetzt knapp 100 mAh erreicht werden. Durch Verbesserungen in der Elektrochemie, präziserer Fertigungstechnologie und Optimierung der Zellen sollen im zweiten Halbjahr bei einer solchen Type 110 mAh erreicht werden.

www.varta-ag.com

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2020 04 Emil Otto Images Stories Redaktion PLUS Bilder Aktuelles Thumb Other250 0

Emil Otto bietet Alternativen zu alkoholbasierenden Flussmitteln, die wegen der Corona-Pandemie immer knapper und teurer werden
Die Corona-Pandemie verursacht auch bei der Herstellung von alkoholbasierenden Flussmitteln für die Elektronikfertigung steigende Preise und sorgt teilweise für ausverkaufte Bestände. Wasserbasierende oder hybride Flussmittel mit geringen Alkoholzusätzen rücken daher als Alternative für die Nutzung in der Elektronikfertigung in den Fokus. „Wir stehen momentan extremen Bedingungen auf dem Weltmarkt gegenüber. Allein vom 10. auf den 11. März haben sich die Preise für Alkohole, die zur Herstellung alkoholbasierender Flussmittel notwendig sind, zum Teil um 400 % erhöht“, berichtet Markus Geßner, Marketing- und Vertriebsverantwortlicher bei Emil Otto. „Unsere Kunden bekommen diese Entwicklung mit. Dies führte zu einem erheblichen Nachfragezuwachs auf Kundenseite, der im Grunde genommen dazu führt, dass wir innerhalb von Tagen keine Alkoholflussmittel mehr liefern können, wenn sich diese Entwicklung weiter fortsetzt. “, führt Geßner weiter aus.
Der Flussmittelhersteller bietet Alternativen an, die die Produktion auf Kundenseite absichern. Hierzu zählen die wasser- und alkohol- und wasserbasierenden Flussmittel. Wasserbasierende Flussmittel sind frei von Alkohol und somit komplett unabhängig bezüglich der Materialeinkaufspreise und der möglichen Fertigungsmengen. Die Lötergebnisse sind sehr gut und liegen zum Teil qualitativ über den alkoholbasierenden Fluss-
mittelprodukten. Da davon ausgegangen werden muss, dass auch in Zukunft Transportkapazitäten knapp werden, muss auf einen leichten und einfachen Transport geachtet werden.
Sollten Kunden allerdings Bauteile verarbeiten, die sensibel auf Temperatur reagieren, empfiehlt Geßner den Einsatz von hybriden Flussmitteln mit einem geringeren Alkoholgehalt. „Da wir für diese Flussmittel weniger Alkohol einsetzen müssen, werden wir hier in der Lage sein, größere Mengen zu produzieren.“
Das Unternehmen kann aktuell nicht einschätzen, wie sich der Markt für Alkohole entwickeln wird. Da sich im Lager davon unabhängige Alternativen befinden, könnten Engpässe vermieden werden.

www.emilotto.de

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VARTA stellt u.a. wiederaufladbare Lithium-Ionen-Zellen für kabellose Kopfhörer her. Das Technologieunternehmen erhöht nun die Energiedichte bei den Lithium-Ionen-Zellen, der sogenannten CoinPower-Serie, um rund 30 %. Die Lithium-Ionen-Zellen zeichnen sich durch hohe Energiedichte, hohe Qualität und Sicherheit aus. Die Energiedichte ist entscheidend für die neuen Generationen an Headsets, für welche eine noch längere Laufzeit ein zentrales Verkaufsargument darstellt.
Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen eine Erhöhung der Energiedichte um 15 % angekündigt. Das bedeutet, bei einer für Headsets typischen Batterie mit 14 mm Durchmesser (CP1454) werden dadurch statt bisher 85 jetzt knapp 100 mAh erreicht. Aufgrund weiterer Verbesserungen in der Elektrochemie, noch präziserer Fertigungstechnologie und Optimierung der Zellen werden dann im zweiten Halbjahr bei einer solchen Type 110 mAh erreicht.
Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für Hearables ist ungebrochen hoch, in einem Markt, der jährlich rund 30 % wächst. Daher will das Unternehmen die Produktionskapazität noch einmal erheblich erweitern.-dir/vk-

www.varta-ag.com

Freitag, 17 April 2020 07:59

Bestückung in Hochgeschwindigkeit

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2020 03 FUJI Images Stories Redaktion PLUS Bilder Aktuelles Thumb Other250 0

Die Bestückungsanlage sFAB-Alpha von FUJI bestückt Axial-/Radial- Bauteile und Jumper effizient
Eine neue multifunktionale Bestückplattform, welche die Funktionalität von drei Maschinen vereint, hat Fuji Europe auf den Markt gebracht. Die sFAB-Alpha unterstützt zudem die integrierte Handhabung mehrerer Teiletypen. Sie bestückt Axial-/Radial- Bauteile und Jumper in effizienter Weise. Das 3-in-1-Prinzip erhöht die Auslastung, spart Zeit für Umrüstung sowie Platz und Installations- bzw. Betriebskosten.
Die kompakt gestaltete Anlage benötigt nur 25 % des Platzes einer herkömmlichen Maschine. Sie wurde konzipiert, um manuelle Montagearbeiten zu automatisieren und eine hohe Produktivität zu erreichen. Sie unterstützt die Variabel-Volume-Produktion. Die Plattform arbeitet dazu mit frei kombinierbaren Teileversorgungseinheiten. Die erforderlichen Einheiten werden produktionsabhängig eingestellt. Dadurch reduziert sich der Arbeitsaufwand erheblich. Auch werden kürzere und effizientere Umrüstzeiten ermöglicht.
Die Anlage unterstützt den Offline-Austausch und den Stapeltausch von Feedern. So lassen sich mit der Methode der Feeder-Wagen-Zuführung Feeder in einer Charge wechseln. Teile können in sehr kurzer Zeit ausgetauscht werden.
Die sFAB-Alpha korrespondiert mit dem von Fuji bereitgestellten Software-System Nexim. Da es möglich ist, gemeinsam genutzte Panel- und Teiledaten zu verwenden, kann die Zeit für die Auftragserstellung reduziert werden.

www.fuji-euro.de

Donnerstag, 26 März 2020 10:27

Neuer autoklavierbarer Klebstoff für Coatings

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2020 03 Panacol Images Stories Redaktion PLUS Bilder Aktuelles Thumb Other250 0

Der autoklavierbare Klebstoff Vitralit 2028 eignet sich besonders für die Beschichtung von Drähten in Spulen (Foto: Panacol)
Der UV-Klebstoff Vitralit 2028 von Panacol ist chemikalienbeständig und zeichnet sich als autoklavierbare Beschichtungsmasse aus.
Das transparente Epoxidharz Vitralit 2028 lässt sich aufgrund der niedrigen Viskosität einfach dosieren. Dennoch liefert es einen sauberen Randabschluss, ohne zu verlaufen. Der Klebstoff eignet sich daher als flexible Beschichtungsmasse. Der Klebstoff kann mit UV-Licht im Bereich von 320 nm bis 390 nm ausgehärtet werden. Er ist mit einem thermischen Initiator ausgerüstet, der eine nachträgliche Aushärtung von Schattenbereichen im Ofen erlaubt.
Die Beschichtung ist bereits nach der UV-Aushärtung sehr trocken, sodass das Bauteil direkt weiterverarbeitet werden kann. Die endgültige Festigkeit des Klebstoffes stellt sich mit der Abkühlung ein. Vitralit 2028 ist nach vollständiger Aushärtung chemikalienbeständig sowie zum Autoklavieren geeignet. Das Material eignet sich u. a. als Schutzbeschichtung für Drähte in Spulenwicklungen.

www.panacol.de

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2020 03 Siebdruck Images Stories Redaktion PLUS Bilder Aktuelles Thumb Other250 0 Leitfähige Pasten sind das Rückgrat jeder gedruckten Elektronik (PE) und spielen eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung dieser Technologie. Aufgrund ihrer hohen Leistung und des Mangels an Alternativen dominieren bisher silberbasierte Pasten diesen Markt. Der hohe Preis und die Inkompatibilität von Silberpasten mit Standardprozessen für die Elektronikmontage (speziell dem Löten) sind eine Herausforderung für den Einstieg in neue Anwendungen und für eine höhere Akzeptanz von PE. Frühere und aktuelle Versuche, kupferbasierte Pasten einzusetzen, umfassten Änderungen der Produktionstechnik wie photonische Sintersysteme oder kundenspezifische Trocknungsanlagen mit reaktiven Gasen, um die Eigenschaft von Kupfer zur schnellen Oxidation zu überwinden. Bisher wurden solche Lösungen von der Industrie nicht in großem Umfang übernommen.
Im letzten Jahr hat PrintCB, ein Start-up aus Israel, die Entwicklung einer neuen Generation von Kupferpasten abgeschlossen. Diese können im Siebdruck oder mittels Mikrodispenser aufgebracht werden. Die Aushärtung ist mit (Standard-)Drucklufttrocknern bei niedrigen Temperaturen (5 min bei 150 °C) möglich, so dass sie auch für PET-Folien, Papiere und ähnliche Substrate geeignet sind. Der Einsatz dieser neuen Kupferpasten erfordert keine Änderungen der Produktionsmaschinen. Die Leitfähigkeit der damit realisierten Leiterstrukturen ist vergleichbar der von Silberpasten (<25 mΩ/square/mil) bei geringeren Kosten. Neue Funktionen wie das Löten von Bauteilen direkt mit der Paste und die Eignung für den Betrieb bei hohen Temperaturen eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Anwendungen wie z. B. in der Hybridelektronik. Vertriebspartner in der Region D/A/CH für diese neue Paste ist die DICO Electronic GmbH. Der entsprechende Vertrag wurde im November 2019 abgeschlossen. Informationen über die technischen Daten usw. sowie auch Testmuster sind dort erhältlich. Das Material ist ab Lager verfügbar.
Das Forschungs- und Entwicklungsteam von PrintCB ist sich der vielfältigen Anforderungen der PE-Industrie und der Notwendigkeit unterschiedlicher Spezifikationen pro Anwendung bewusst und arbeitet bereits an der Entwicklung von Produkten der nächsten Generation. Die Vision und der Zeitplan für neue Kupferpasten werden auf der LOPEC 2020 in München vorgestellt. Ebenso die Eigenschaften neuer Kupferpasten, die sich noch in der Entwicklung befinden, wie z. B. Niedertemperaturverarbeitung, Flexibilität, Mehrschichtaufbau, Komponentenmontage und andere. Während der Messe werden neue Anwendungen wie IoT- und Wireless-Geräte, LED-Arrays, Hybridelektronik usw. vorgestellt, die alle unter Verwendung der neuen Kupferpasten realisiert wurden.

www.dico-electronic.de

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2020 03 Peters Images Stories Redaktion PLUS Bilder Aktuelles Thumb Other250 0

Der neue Dickschichtlack DSL 1602 FLZ/400 härtet unter LED-Licht aus
Die Wortschöpfung ‚Klimahysterie‘ wurde gerade zum Unwort des Jahres 2019 gewählt, mit der Begründung: „Mit dem Wort werden nach Auffassung der Jury Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert“.
Ein Beispiel für eine nationale Vorgabe im Bereich Klimaschutz ist die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Diese enthält u. a. Berechnungsvorschriften für wesentliche Luftschadstoffe. In den USA gibt es Regelungen von Behörden wie dem California Air Resources Board (CARB) oder dem South Coast Air Quality Management District (SCAQMD), die zur Verbesserung der Luftreinheit beitragen sollen. China hat im Rahmen seiner Blue Sky-Strategie einen Dreijahresplan vorgelegt, nach dem VOC-Emissionen schon im Jahre 2020 um 10 % gesenkt werden sollen. Von diesen Regulierungen sind verschiedene Schlüsselindustrien betroffen, auch die chemische Industrie, die Automobilindustrie und die Elektroindustrie.
Für Schutzlacke in der Elektroindustrie ist eine Reduzierung von VOC-Emissionen durch unterschiedliche Maßnahmen in der Verarbeitung solcher Lacksysteme möglich, oder man setzt von vornherein VOC-freie Systeme ein. Hier besteht die Möglichkeit, auf wasserverdünnbare Lacksysteme (wie den Schutzlack ELPEGUARD SL 1305 AQ-ECO) und Reinigungssysteme (wie ELPESPEC R 5888) zurückzugreifen, oder Systeme mit 100 %igem Festkörperanteil zu wählen. Bei einem Festkörpergehalt von 100 % lassen sich Lösemittel- / VOC-Emissionen vermeiden. Etablierte lösemittelhaltige Schutzlacksysteme jedoch weisen mitunter einen VOC-Anteil von 40 bis 80 % auf.
Auch die nach der Lackierung notwendige Härtung lässt sich umweltfreundlicher gestalten. Oxidativ härtende Schutzlacksysteme werden in der Regel in einem Durchlaufofen physikalisch getrocknet. Die anschließende oxidative Härtung kann zwar bei Raumtemperatur erfolgen, wird in der Praxis aber meist durch mehrstündige Ofenlagerungen verkürzt, um die Produktivität zu steigern. Der Energieverbrauch zum Betreiben dieser Öfen ist dementsprechend hoch. UV-härtbare Schutzlacksysteme sind lösemittelfrei und benötigen während des Härtungsprozesses wesentlich weniger Energie als in der konventionellen Trocknung. Allerdings werden bei dieser UV-Härtung Lampen mit umweltschädlichen Quecksilberanteilen eingesetzt. Das führte zur Weiterentwicklung von UV-härtenden Schutzlacksystemen für die Elektronik, die mittels UV-LED-Anlagen gehärtet werden. Mittlerweile sind Schutzlacksysteme verfügbar, deren Aushärtung mit speziellen UV-LED-Anlagen möglich ist. Hierbei wird Licht mit einem sehr engen Wellenlängenbereich emittiert, das die Lacksysteme härtet. Die Energieeffizienz ist deutlich höher, da die LED (nahezu) keine Wärme abgestrahlt, auch die Lebensdauer der LEDs ist länger als die der herkömmlichen Strahler. Durch das enge Wellenband der UV-LEDs entsteht zudem kein schädliches Ozon.
Der neue ELPEGUARD-Dickschichtlack Twin-Cure DSL 1602 FLZ/400 wurde speziell für die UV-LED-Härtung bei einer Wellenlänge von 395 nm entwickelt. Der Lack härtet sekundenschnell bei einer Energie von 1500 mJ/cm² und einer Leistung von 1500 mW/cm² aus. Er ist nach der UV-Härtung kleberfrei und damit auch inline-fähig. Die Aushärtung in Schattenbereichen wie unter Bauteilen erfolgt bei Raumtemperatur zuverlässig durch Reaktion mit Luftfeuchtigkeit. Dieser Dickschichtlack vereint die Eigenschaften eines Polurethansystems mit schneller UV-LED-Härtung ungesättigter Polyacrylate in einem einkomponentigen Copolymerisat, das sich durch hohe Beständigkeit unter mechanischer, chemischer und klimatischer Belastung sowie unter extremen Temperaturwechseln auszeichnet.-vk-

www.peters.de

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