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Freitag, 21 August 2020 07:00

28. Ordentliche Mitgliederversammlung des Z.O.G.

von Dr. Elke Moosbach
Geschätzte Lesezeit: 3 - 5 Minuten

Als im Februar 23 ordentliche Mitglieder zur Mitgliederversammlung ins Rathaus nach Schwäbisch Gmünd kamen, dachte noch Niemand daran, dass kurz drauf das Corona Virus der Menschheit die Schranken weisen würde. Der 1. Vorsitzende und Oberbürgermeister Arnold hatte in den großen Sitzungssaal eingeladen. Er eröffnete die Sitzung mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und besonders der 5 Jungmitglieder, Studierende im Fachbereich Oberflächentechnik der FH Aalen.

Arnold begann dann mit dem Bericht und hob dabei die wirtschaftliche Situation von Schwäbisch Gmünd hervor. Im Moment hat die Stadt eine erfreulich niedrige Arbeitslosenquote mit 3,7 %. Hierunter sind auch schwer vermittelbare Personen, die älter als 50 Jahre sind und keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Die Automobilindustrie hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Da sich diese Branche im Umbruch befindet, ist nicht sicher, wie sich die Veränderungen wirtschaftlich auf die Region auswirken. Für diese Herausforderung fehlen Fachkräfte. Großes Potential bieten sehr gut ausgebildete Frauen. Um diese in den Arbeitsprozess zu integrieren, investiert die Stadt in das Kinderbetreuungsangebot über die vorgeschriebene Betreuungsdichte hinaus. Änderungen in der Steuergesetzgebung haben Auswirkungen auf die finanzielle Situation einer Stadt. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sinken und gleichzeitig steigen die Einnahmen aus der Einkommensteuer, aus der 15 % der Stadt zufließen. Steigende Einwohnerzahlen hätten somit auch höhere Einkommen für die Stadt zur Folge. Dem stehen Interessen für den Umweltschutz und Landschaftsschutz ent-gegen. Arnold schloss seine Ausführungen mit der Feststellung, dass „Wir in einer Demokratie Kompromisse benötigen, um den Anforderungen aller gerecht zu werden.

Hasso Kaiser (vorne), Gründervater und Mitglied des erweiterten Vorstandes des Z. O. G., schied aus dem Vorstand aus. Seinen Platz übernahm Prof. Dr. Timo Sörgel von der Hochschule Aalen. Sörgel ist auf dem Gruppenfoto nicht zu sehenHasso Kaiser (vorne), Gründervater und Mitglied des erweiterten Vorstandes des Z. O. G., schied aus dem Vorstand aus. Seinen Platz übernahm Prof. Dr. Timo Sörgel von der Hochschule Aalen. Sörgel ist auf dem Gruppenfoto nicht zu sehenIm nächsten Tagesordnungspunkt legte der Geschäftsführer, Erich Arnet, die Entwicklung des Vereins dar. Als besonders erfreulich stellt sich die Mitgliederentwicklung dar, die inzwischen mit 192 beziffert werden kann. 53 neue Mitglieder konnte der Verein im vergangenen Jahr gewinnen. Darunter sind 27 Studentinnen und Studenten der FH Aalen und 14 Schülerinnen und Schüler der Meisterschule Schwäbisch Gmünd. Mit den jungen Mitgliedern erhofft sich der Verein mit der Zeit neue und junge Impulse für die Vereinsarbeit. Weiter informierte Arnet über die Hauptaufgabe des Vereins, die in der Seminararbeit zur Aus- und Fortbildung im Bereich der Galvanotechnik besteht. Besonders beliebt sind die Grundlagenseminare, die inzwischen in vielfältiger Weise angeboten werden. 2019 konnte die Zahl der Seminartage erneut signifikant gesteigert werden.

Das daraus resultierende Vereinsergebnis wurde von den Mitgliedern genehmigt. und so konnte dem Vorstand und der Geschäftsführung die Entlastung erteilt und der Vorstand für eine weitere Amtsperiode im Amt bestätigt werden.

Durch das altersbedingte Ausscheiden von Hasso Kaiser aus dem erweiterten Vorstand musste dieser Platz neu besetzt werden. Prof. Dr. Timo Sörgel (FH Aalen) stellt sich für diesen Posten zur Verfügung und wurde einstimmig in das Amt gewählt.

Hasso Kaiser, der vor mehr als 30 Jahren das Z.O.G. ins Leben rief, um die Galvanotechnik in der Region und darüber hinaus zu stärken, bleibt dem Verein auch weiter beratend erhalten. OB Arnold würdigte die engagierte Arbeit von Hasso Kaiser. Der war Vorbild für seine Herangehensweise an neue Ideen und Aufgaben indem er fragte: „Hätten Sie nicht Lust …“. Eine Aufforderung, der sich angesichts ausgereifter Pläne der jeweils Gefragte nicht wiedersetzen konnte und schon kam die Sache ins Rollen. Als OB könne man stolz sein auf engagierte Bürger wie Hasso Kaiser und ebenso stolz auf einen Verein wie das Z.O.G und die geleistete Arbeit für die Branche und die Stadt.

Damit war der offizielle Teil der Jahresversammlung beendet und es folgte eine Einladung ins Museum Prediger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Der Museumsleiter Dr. Tillmann übernahm die Führung und begann mit der Hans Baldung Grien-Ausstellung, in der er sehr eindrucksvoll die Motive und Hintergründe der Ausstellungsstücke schilderte. Es folgte die umfangreiche Sammlung an Silberwaren, bestehend aus Schmuck und Tischsilber aus unterschiedlichen Zeiten. Weiter ging die Führung in die Schatzkammer der Reichsinsignien. „Zu den bedeutendsten Teilen des Schatzes gehören die Reichskrone und der Reichsapfel sowie der Krönungsmantel und das Reichsschwert. Von diesen Herrschaftsinsignien stellten Gmünder Gold- und Silberschmiedewerkstätten sowie die Gewand- und Rüstmeisterei des Vereins Staufersaga mit Genehmigung der Schatzkammer Wien Nachbildungen her, die in ihrer kostbaren und prachtvollen Ausführung aufsehenerregend sind.“ Die Besucher konnten sich von dem Glanz und den Werten kaum losreißen und hätten sich eine Steigerung nicht vorstellen können. Es ging hinauf ins Obergeschoss des Museums, wo sie nicht nur ein wunderschöner Blick über die Dächer der Altstadt von Schwäbisch Gmünd, sondern auch der Kirchenschatz erwartete. „Den Abschluss des ersten Teils der Dauerausstellung bildet die Präsentation der kirchlichen Schätze aus dem Heilig-Kreuz-Münster, der Franziskuskirche und dem Heiliggeistspital. Der Kirchenschatz des Heilig-Kreuz-Münsters zählt mit seinen Objekten vom 14. bis ins frühe 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Baden-Württembergs und ermöglicht ein Schwelgen in Gold, Silber und edlen Steinen kostbarer Monstranzen, Kelche und Reliquiare.“

Zum Abschluss des Tages konnten die Eislaufkünste auf der Eisfläche vor dem Rathaus unter Beweis gestellt werden.

In der Zwischenzeit konnten aus gegebenem Anlass keine Z.O.G.-Seminare stattfinden und es ist noch nicht klar, wann das Programm wieder aufgenommen werden kann. Doch wie in vielen Bereichen, arbeitet auch die Z.O.G.-Geschäftsleitung an neuen Konzepten, so dass in absehbarer Zeit wieder Seminare angeboten werden.

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