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Donnerstag, 29 Oktober 2020 10:00

Dieselalternative

von Hanns-Michael Oßwald
Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Synthetische Kraftstoffe wie OME können CO2-Emissionen deutlich senken und zugleich die Verbrennung sauberer machen. Im Projekt Namosyn demonstrieren Ingenieure am Campus Straubing der TU München die Herstellung von OME als Dieselkraftstoff-Alternative mit einer neu errichteten Syntheseanlage.

Der Bau der Anlage ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2019 gestarteten Projekts „Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe“ (Namosyn), das von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. koordiniert wird.

Dem Namosyn-Konsortium gehören 39 Industrie- und Forschungspartner aus der gesamten Wertschöpfungskette an, das Projekt besitzt ein Volumen von etwa 24 Millionen Euro. Es hat das Ziel, die Möglichkeiten von synthetischen, nachhaltig produzierten Kraftstoffen auf Oxygenatbasis für den Einsatz in Diesel- und Ottomotoren zu erforschen. Nachhaltig sind diese Kraftstoffe, weil das beim Fahren emittierte CO2 zuvor aus anderen Quellen entnommen wurde, so dass in der Gesamtbetrachtung global deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt werden.

‚Auf Oxygenatbasis‘ bedeutet, dass im Molekül Sauerstoffatome eingebaut sind. Dadurch verbrennen diese Kraftstoffe nahezu rußfrei, so dass auch lokal bei der Nutzung weniger Schadstoffemissionen zu erwarten sind. NAMOSYN erforscht für diese Kraftstofftypen Synthesewege, Verbrennungseigenschaften sowie die Kompatibilität der Kraftstoffe mit Motorkomponenten und mit bestehenden Infrastrukturen.

Als Alternative für fossilen Dieselkraftstoff wird in NAMOSYN der Kraftstoff OME (Oxymethylenether) untersucht. Um Komponenten für OME im Pilotmaßstab herzustellen, hat Prof. Dr.-Ing. Jakob Burger, Leiter der Professur für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik an der Technischen Universität München (TUM), mit seinem Team nun eine Demonstrationsanlage am Campus Straubing errichtet. Er forscht seit Längerem an der Umsetzung von synthetischen Kraftstoffen (sogenannten „SynFuels“) wie OME für den Transportsekto.

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