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Montag, 04 Januar 2021 13:00

Batterieproduktion kommt nach Europa

von Claudia Bäßler
Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Die Energieversorgung in Deutschland und Europa befindet sich mehr denn je im Wandel. Mit dem zunehmenden Erfolg erneuerbarer Energien gerät auch ein weiterer Technologiezweig ins Blickfeld: Energiespeichertechnologien und vor allem Batteriespeicher werden im Zuge der Energiewende immer wichtiger. Diese Entwicklung ist auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland von Bedeutung, denn in der Batterieproduktion werden hierzulande künftig tausende Arbeitsplätze entstehen.

Europa hat als Produktionsstandort für Batteriezellen lange keine große Rolle gespielt – doch technischer Fortschritt, günstige politische Rahmenbedingungen und ein äußerst vielversprechender Absatzmarkt machen den Kontinent zusehends attraktiver für die Batterieherstellung. Die große Bedeutung der Batteriezellproduktion ergibt sich aus ihrer Schlüsselfunktion für die vorgelagerten Wertschöpfungsstufen – im gesamten Bereich der erneuerbaren Energieversorgung sowie insbesondere auch bei der Herstellung von Elektroautos: Batteriezellen machen rund 40 Prozent der Wertschöpfung in der Herstellung eines Elektrofahrzeugs aus. In keiner anderen Weltregion wachsen die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien daher so schnell wie in Europa. Bis 2030 wird der Anteil an der globalen Fertigung nach aktuellen Prognosen von derzeit rund sechs Prozent auf 16 bis 25 Prozent anwachsen.

In Europa entstehen aktuell zahlreiche Fabriken zur Batteriezellfertigung: Nach Erkenntnissen von Benchmark Mineral Intelligence werden bis 2029 voraussichtlich Fertigungskapazitäten von über 300 Gigawattstunden (GWh) Batteriekapazität in Europa erreicht. Die Metastudie vom Fraunhofer ISI im Auftrag des VDMA kommt zu dem Ergebnis, dass je GWh Batterieleistung 40 Jobs in der Fertigung der Batteriezelle sowie 200 „vorgelagerte“ Arbeitsplätze entstehen werden, etwa in der Forschung und Entwicklung sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Hochgerechnet auf die prognostizierte Fertigungskapazität von mindestens 300 GWh in Europa bis 2029 entspricht das 12.000 direkten und 60.000 vorgelagerten Arbeitsplätzen. Bis 2033 rechnet Fraunhofer ISI aufgrund weiterer anzunehmender Beschäftigungseffekte sogar mit 155.000 Jobs in Zusammenhang mit der Batteriefertigung.

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 12
  • Jahr: 2020
  • Autoren: Claudia Bäßler

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