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Montag, 14 Juni 2021 14:00

Diagnosen durch künstliche Intelligenz

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Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Repräsentative mikroskopische Aufnahmen von verschiedenen Zellen, die mit RAPID gewonnen wurden Repräsentative mikroskopische Aufnahmen von verschiedenen Zellen, die mit RAPID gewonnen wurden

Die mechanischen Eigenschaften von Zellen können verraten, an welchen Krankheiten eine Patientin oder ein Patient leidet. Diesen Effekt machen sich Forscher des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen zunutze – und revolutionieren damit die Diagnostik.

Ihr Ziel: Statt Blutproben aufwändig im Labor zu untersuchen, soll sie jede Arztpraxis durch KI-gestützte Verfahren schnell und zuverlässig analysieren können. Das Projekt RAPID Diagnostics hat jetzt den mit 250 000 Euro dotierten Medical Valley Award erhalten.

RAPID steht dabei für „real-time analysis of physical phenotype in deformational flow”, auf Deutsch „Echtzeitanalyse des physikalischen Phänotyps in deformierender Strömung“. Die Methode basiert auf einer Technik, bei der die Wissenschaftler eine Blutprobe durch einen transparenten Kanal von weniger als dem Durchmesser eines Haares fließen lassen. Die Zellen werden dabei verformt, was eine Highspeed-Kamera erfasst – die etwa 2000 bis 4000 Fotos pro Sekunde aufnimmt. In diesen Bildern sucht dann eine künstliche Intelligenz (KI) nach Merkmalen, die Anzeichen für bestimmte Krankheiten sind, und liefert einen spezifischen Diagnosevorschlag. Anders als bei bisher üblichen mikroskopischen Untersuchungen müssen die Zellen dabei nicht aufwändig gefärbt werden, ein weiterer Vorteil.

Quelle: Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin

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  • Ausgabe: 5
  • Jahr: 2021
  • Autoren: Dr. Stephan Reuter

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