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Montag, 09 August 2021 14:30

TU Graz liefert Know-how für effizientes Flugtriebwerk von General Electrics

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Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Arbeitet an effizienteren Flugzeugtriebwerken: Der Leiter des Turbomaschinenlabors der TU Graz Emil Göttlich Arbeitet an effizienteren Flugzeugtriebwerken: Der Leiter des Turbomaschinenlabors der TU Graz Emil Göttlich

Im EU-Projekt TURANDOT untersuchten Forschende der TU Graz am Institut für Thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik (ITTM) eine haifischhautähnliche Beschichtung (Riblets) für Triebwerksschaufeln. So machen sie Flugzeuge sparsamer, kostengünstiger und leiser.

Ein Triebwerk ist effizienter und leiser, je größer und langsamer der Fan (das ist das Gebläserad vorne am Triebwerk) ist. Dieser wird von der Niederdruckturbine angetrieben, die damit auch einen größeren Durchmesser bekommt. Je größer dieser Durchmesser ist, desto kürzer und steiler („aggressiver“) muss auch der Übergangskanal zwischen Hoch- und Niederdruckturbine gestaltet sein. Ein zu kurzer Übergangskanal könnte einen Strömungsabriss verursachen, ein Druckverlust und damit eine reduzierte Triebwerksleistung wären die Folge.

Das Projektteam konnte nun nachweisen, dass eine sogenannte Riblet-Beschichtung den Wirkungsgrad des Übergangskanals und damit die Triebwerksleistung enorm verbessert. Diese Beschichtung wurde vom Projektpartner bionic surface technologies entwickelt. Es handelt sich dabei um eine haifischhautähnliche Oberflächenbeschichtung, bestehend aus nano- und mikrostrukturierten Rillen (Riblets), die die Reibung an der Kanalwand und so den Strömungswiderstand verringert. Mit dieser kann der Druckverlust im Übergangskanal unabhängig von seiner Geometrie um bis zu 5 % reduziert werden, was eine beachtliche Treibstoffersparnis bedeutet. Der Triebwerkshersteller General Electric Aviation (Cincinnati, USA) will die entwickelte Technologie nun in einer neuen Triebwerks-Generation einsetzen.

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 7
  • Jahr: 2021
  • Autoren: Dr.-Ing. Richard Suchentrunk

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