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Mittwoch, 27 Oktober 2021 17:00

5 Fragen an… Christoph Matheis

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Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten
Christoph Matheis Christoph Matheis

Christoph Matheis - Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Oberflächentechnik, Hilden

Interview: Heinz Käsinger

Herr Matheis, Ende September also der Neustart der ZVO-Oberflächentage. Hat sich das gemischte Konzept mit Präsenz und Onlinezugängen bewährt?

Nach der coronabedingten Absage der letztjährigen Veranstaltung war die hybride Ausrichtung der ZVO-Oberflächentage 2021 die einzige Möglichkeit, eine erneute Absage zu verhindern. Die Planung war begleitet von monatelanger Ungewissheit. Erst Anfang Juni haben wir die Genehmigung zur Durchführung als Präsenz-Veranstaltung erhalten, allerdings mit sehr hohen Auflagen. Die hybride Ausrichtung war unser Netz mit doppeltem Boden und hat sich insoweit bewährt. Zudem war die diesjährige Hybrid Edition ein wichtiges Signal an die Öffentlichkeit, auch technisch herausfordernde Großveranstaltungen ausrichten zu können. Das haben wir eindrucksvoll bewiesen, insbesondere der virtuelle Bereich war in der technischen Umsetzung erstklassig. Hinsichtlich der Teilnehmer-Resonanz hat sich die hybride Ausrichtung nicht bewährt.

Dürfen wir Zahlen wissen?

305 Präsenz-Teilnehmer waren angesichts der nicht abreißenden medialen Panikszenarien zur Delta-IV-Variante in Ordnung. Die Resonanz von lediglich 45 Online-Teilnehmern war allerdings eine herbe Enttäuschung.

Wichtig am Schluss ist aber doch die Zufriedenheit der Teilnehmer. Wie haben sich Aussteller und Besucher geäußert?

Sowohl die persönlichen Rückmeldungen als auch die Ergebnisse aus unserer Umfrage von Ausstellern und Teilnehmern, in Präsenz wie virtuell, sind durchweg positiv. Auch wenn man zugestehen muss, dass es im Hinblick auf Kundenakquise für Aussteller keine überragende Veranstaltung war. Dennoch waren die ZVO-Oberflächentage 2021 Hybrid Edition ein gelungener Re-Start. Ich habe ausschließlich fröhliche Teilnehmer wahrgenommen, die die erste Möglichkeit des persönlichen Branchen-Austausches nach 18 Monaten genossen haben. Die pure Wiedersehensfreude war den Teilnehmern förmlich anzumerken. Es geht letztlich nichts über das persönliche Treffen.

 

»Die ZVO-Oberflächentage werden zu alter Größe auferstehen«

Was haben Sie bei dieser abgespeckten Version am meisten vermisst?

300 Präsenz-Teilnehmer, die wir aber aufgrund der coronabedingten Limitierung der Präsenzteilnehmer auf 500 Personen ohnehin nicht hätten aufnehmen können.

Blick in die Glaskugel: Wie werden die ZVO-Oberflächentage der Zukunft aussehen?

Die ZVO-Oberflächentage werden als reine Präsenz-Veranstaltung bald zu alter Größe zurückkehren, vielleicht schon im kommenden Jahr vom 14. bis 16. September in Leipzig. Dem Aufgreifen von F+E Bedarf bzw. -themen aus dem industriellen Mittelstand möchten wir mehr Bedeutung schenken, ohne derzeit schon zu wissen, wie wir dies vertraulich und vertrauensvoll organisieren können.Wir werden uns auf maximal vier parallele Vortragssessions konzentrieren und in den Programminhalten verstärkt Anwenderthemen für Betreiber von Galvaniken in den Fokus nehmen, zum Beispiel durch ein sogenanntes Unternehmer-Forum. Vielleicht spielen in Zukunft auch die Lebens-/Ehepartner der Teilnehmer wieder eine Rolle.

 

ZUR PERSON

Christoph Matheis freut sich über das gelungene Comeback der Oberflächentage, wünscht sich für die Zukunft aber auch eine Rückkehr zu den gewohnten Besucherzahlen. Seine Hoffnungen richtet er jetzt auf 2022. In Leipzig wird sich der ZVO auf eine Präsenzveranstaltung mit maximal vier Vortragssträngen und viele Praxisthemen konzentrieren.

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 10
  • Jahr: 2021
  • Autoren: Heinz Käsinger

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