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Mittwoch, 19 Januar 2022 16:00

Warum Sie nicht mehr planen sollten

von
Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten

Das neue Jahr beginnt normalerweise mit vielen guten Vorsätzen und einem frischen Budgetplan. Und nun? Schmeißt Corona alles um.

Alle Budgetplanungen sind über den Haufen geworfen. Und trotzdem sollte die Führungsriege die Geschäftsentwicklung irgendwie im Auge behalten, irgendwas planen und irgendwann messen. Zu Beginn der Pandemie im April 2020 habe ich mir gedacht, dass geht jetzt schnell vorbei. Und war etwas irritiert über die Aussage meines Schwiegersohns, seines Zeichens Arzt, dass er mit einem Ende der Pandemie frühestens Ende 2021 rechnet. Ich dachte, jetzt habe ich mich doch verhört und habe auf 2020 korrigiert. „Nein“, kam prompt, „ich meine tatsächlich 2021“. Jetzt ist 2022 und das Ende ist noch überhaupt nicht absehbar.

Rollierend statt statisch

Nicht nur die 5-Jahres-Planung ist vorläufig auf Eis gelegt. Sogar für die Planung des laufenden oder bevorstehenden Jahres ist das Eis dünn, möglicherweise bricht es. Ihre Planung kippt ins eiskalte Wasser. Statt lange im Voraus zu planen ist es sinnvoll, sich detailliert Ziele nur für die nächsten zwei, drei Monate zu setzen: Ein rollierender Forecast ersetzt ein statisches Businesskonzept. So können Sie viel flexibler und rascher auf die jeweiligen störenden Faktoren reagieren. Dies macht zwar mehr Arbeit, ist aber die erste Wahl bei unwägbaren Gegebenheiten. So vermeiden Sie für Ihr Unternehmen Schockstarre, wenn das Eis doch brechen sollte.

Cashflow on top

Fakt ist: Plötzlich wird der Cashflow entscheidend. Jetzt sind nicht mehr der ROI oder Ebit ganz oben auf der Prioritätenliste der Budgetplanung sondern die Liquidität. Wie schaut es damit in Ihrem Betrieb aus?

Wenden Sie sich bei Fragen und eventuellen Problemen am besten an die Steuerberatungskanzlei Ihres Vertrauens. Diese hilft weiter bei staatlichen Überbrückungshilfen und gibt Ihnen individuelle Tipps für die Steuerung Ihres Betriebes.

Herausforderung Gegenwart

Schwieriges Businessumfeld, wenig vorhersehbare Lieferzeiten, schlecht planbare Schichtdienste. Stichwort Lieferzeiten: Statt 1 bis 2 Tagen dauert es plötzlich 6 bis 9 Mo- nate, bis Rohstoffe oder Waren ankommen. Fachkräfte fehlen, Mitarbeiter werden krank. Die Preise für Chemikalien explodieren. Eine Hiobsbotschaft jagt die andere. Gerade in dieser schweren See sind Führungskräfte herausgefordert, vielschichtige Szenarien zu planen.

Gespräche statt Zähneknischen

Die Sicherheit, die uns so wichtig ist, wandelt sich heute zur Scheinsicherheit. Die Angst geht plötzlich um. Führungskräfte haben zwei Möglichkeiten: Zusammenbeißen der Zähne, bis es knirscht zwischen den Ohren. Oder sie sprechen mit Kollegen und Freunden, mit der Familie, einem Coach oder Psychotherapeuten über den erlebten Kontrollverlust. Wobei ich glaube, dass die zweite Möglichkeit die bessere Wahl ist.

Es geht weiter … (auch) mit Corona. Der Blick in die Glaskugel ist mir nicht gegönnt, ob mit der 4. Welle alles überstanden ist ober ob doch noch die 5., 6. oder gar x-te Welle anrollt. Deshalb erleben viele nicht nur auf der betriebswirtschaftlichen sondern auch auf der psychischen Ebene einen Kontrollverlust. Viele Abläufe beruhen auf Planung, die jetzt so nicht mehr möglich ist.

Chefs sind auch nur Menschen

Chefs gehören zu einer besonders schützenswerten Gattung. Was können Sie nun für sich selbst tun, dass Sie trotz Krisenmodus halbwegs positiv durch diese unkontrollierbare Zeit kommen?

Hier einige konkrete Vorschläge, wie Sie mit dem Kontrollverlust umgehen können:

  • Dank: sagen für die klitzekleinen Dinge im Leben. Worüber haben Sie sich heute gefreut? Das Lächeln eines Kumpels? 10 Minuten Sonnenschein, wenn die Nebelwand aufbricht? Die Lieferung der Chemie ist früher als erhofft eingetroffen? Machen Sie sich täglich über einen längeren Zeitraum Notizen über 3 Dinge, für die Sie dankbar sind.
  • Hobbies: Was ist Ihr Lieblingshobby? Jetzt ist die Zeit, sich dem wieder zu widmen. Oder finden Sie ein neues Hobby. Was wollten Sie schon immer machen? Und heute ist die richtige Zeit dafür?
  • Sport: ist nicht Mord. Er hilft, widerstandsfähiger zu werden und zu bleiben. Fitnessstudio bleibt aktuell außen vor. Dafür schnurrt der gute alte Heimtrainer und die Kaufratgeber für Rudergeräte boomen. Die Glücks- hormone in Ihrem Körper schlagen Purzelbäume und freuen sich, wenn Sie sich bewegen. Sie bedanken sich bei Ihnen mit weniger Stress und mehr Ausgeglichenheit.
  • Soziale Kontakte: Telefonieren Sie, bis die Ohren glühen. Werfen Sie sich in Schale für ein Zoom-Meeting mit Freunden und trinken gemeinsam ein After- Work-Bierchen, ein Glas Wein oder den Lieblings-Chai-Latte.

Lust auf einen gemeinsamen Business-Kaffee?

Mein kostenloses Angebot an Sie:

Frage+Antwort-Session mit einer Tasse Kaffee oder Tee am Freitag, dem 29.1.2022, 13:00–14:00 Uhr zum Erfahrungsaustausch mit Ihren Fragen und meinen Antworten.

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