Eugen G. Leuze Verlag KG
×
 x 

Warenkorb leer.
Warenkorb - Warenkorb leer.

Newsletter

Auf dem Laufenden bleiben? Jetzt unsere Newsletter auswählen und alle 14 Tage die neuesten Nachrichten in Ihrem E-Mail Postfach erhalten:

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Onlineartikel Suche

Volltext

Autoren

Ausgabe

Jahr

Kategorie

Mittwoch, 26 Januar 2022 08:30

Hoffnung für kinderlose Paare: Eileiter-Stent

von
Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Der Prototyp des resorbierbaren Mikrostents zur Behandlung von Eileiterverschlüssen Der Prototyp des resorbierbaren Mikrostents zur Behandlung von Eileiterverschlüssen

Wenn Paare keine Kinder bekommen können, sind Verwachsungen im Eileiter der Frau eine der möglichen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch. Eizelle und Spermien können sich dann nur sehr schwer durch den Eileiter aufeinander zu bewegen – eine Schwangerschaft bleibt oft aus.

Forscherinnen und Forscher aus Rostock und Greifswald testen jetzt eine Lösung für das Problem im Eileiter: einen Stent. Dieses winzige Röhrchen ist bislang als Stütze für verstopfte Blutgefäße bekannt. Das kleine technische Wunder hat einen Durchmesser von etwa einem Millimeter und ist zwei Zentimeter lang. Ein sehr offenes Design des Stents – die einzelnen Zellen des Stents sind offenporig – ermöglicht, dass sich die kleinen „Flimmerhärchen“, die Bestandteil des Eileiters sind, auf dem Stent ansiedeln, um so einen Transport der befruchteten Eizelle durch den Stent im Eileiter zu gewährleisten. Denn: Eileiter sind komplexer als zum Beispiel Gefäße am Herzen. Der in Warnemünde entwickelte Stent besteht aus einem Polymer, einem für Medizinprodukte zugelassenen Kunststoff, der sich aus Makromolekülen zusammensetzt.

Der Prototyp ist bereits fertig. Entwickelt wurde dieser von Dr. Paula Rosam, Ärztin, und Ariane Dierke, Ingenieurin für Biomedizinische Technik. Beide forschen am Warnemünder Institut für Implantat-Technologie und Biomaterialien (IIB e.V.). Dem Forscherinnenteam gehört auch Finja Borowski an. Sie beschäftigt sich als Maschinenbauerin am IIB mit strömungsmechanischen Fragestellungen am Herzen und bringt ihre Ideen und Erfahrungen aus anderen Forschungsbereichen in das Projekt ein. Das IIB e.V. ist ein An-Institut der Universität Rostock, das sich unter Leitung von Professor Klaus-Peter Schmitz international mit der Entwicklung von Stents einen Namen gemacht hat. Der Grundgedanke zur Entwicklung eines Eileiterstents entstand im Rahmen des BMBF-Projektes RESPONSE unter dem Management von Andrea Bock, Geschäftsführerin des IIB.

Quelle: Wolfgang Thiel/Universität Rostock

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 12
  • Jahr: 2021
  • Autoren: Dr. Stephan Reuter

Der Leuze Verlag ist die Quelle für fundierte Fachinformationen.
Geschrieben von Fachleuten für Fachleute. Fachzeitschriften und Fachbücher
rund um Galvano- und Oberflächentechnik sowie Aufbau- und Verbindungstechnik in der Elektronik –
seit 120 Jahren professionelle Informationen und Fachwissen aus erster Hand.

UNTERNEHMEN

ZAHLARTEN

Paypal Alternative2Invoice
MaestroMastercard Alternate
American ExpressVisa

Zahlarten z.T. in Vorbereitung.

KONTAKT

Eugen G. Leuze Verlag
GmbH & Co. KG
Karlstraße 4
88348 Bad Saulgau

Tel.: 07581 4801-0
Fax: 07581 4801-10

E-Mail: [email protected] oder
E-Mail: [email protected]