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Mittwoch, 02 Februar 2022 09:00

Magnetismus in der Quantenwelt

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Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Die Empa-Forscher Shantanu Mishra, Pascal Ruffieux und Roman Fasel (v.l.n. r.) an einer Ultrahochvakuum-Anlage zur Herstellung von Triangulen Spinketten (Foto: Gian Vaitl / Empa) Die Empa-Forscher Shantanu Mishra, Pascal Ruffieux und Roman Fasel (v.l.n. r.) an einer Ultrahochvakuum-Anlage zur Herstellung von Triangulen Spinketten (Foto: Gian Vaitl / Empa)

Ein internationales Forscherteam hat Quantenspinketten aus Kohlenstoff gebaut und lieferte experimentelle Beweise für die Haldanae-Phase – eines der wichtigsten Modelle des Quantenmagnetismus. Die Entwicklung gelang unter der Leitung der Empa und des International Iberian Nanotechnology Laboratory. Mittels Rastertunnelmikroskopie lieferten das Team experimentelle Beweise für die Haldane-Phase, erstmals 1983 vorhergesagt von F.D.M. Haldane, einem der drei Träger des Physik-Nobelpreises 2016.

Konkret sagte Haldane voraus, dass eine Kette von Spin-1- Bausteinen „fraktioniert“ sein sollte, so dass sich die letzten Einheiten wie Spin-½-Objekte verhalten. Mittels einer Kombination von organischer Chemie und Oberflächenchemie im Ultrahochvakuum wurden aus Triangulen, einem Kohlenwasserstoffmolekül mit Spin 1, eindimensionale Spin-Ketten aus Kohlenstoff fabriziert. Die Unter- suchung ihrer magnetischen Anregungen auf einer Goldoberfläche zeigte, dass die jeweils äußersten Kettenglieder der Triangulen-Ketten sogenannte Kondo-Resonanzen aufwiesen, ein charakteristischer spektroskopischer Fingerabdruck von Spin-½-Quantenobjekten in Kontakt mit einer Metalloberfläche.

Schematische Darstellung einer Triangulen-Quantenspinkette, die auf einer Goldoberfläche mit der scharfen Spitze eines Rastertunnelmikroskops untersucht wird. Jede Triangulen-Einheit hat einen Gesamtspin von 1, aber Quantenkorrelationen in der Kette führen zu einer Spinfraktionalisierung, so dass die endständigen Triangulene einen Spin von ½ aufweisen. Bild: EmpaSchematische Darstellung einer Triangulen-Quantenspinkette, die auf einer Goldoberfläche mit der scharfen Spitze eines Rastertunnelmikroskops untersucht wird. Jede Triangulen-Einheit hat einen Gesamtspin von 1, aber Quantenkorrelationen in der Kette führen zu einer Spinfraktionalisierung, so dass die endständigen Triangulene einen Spin von ½ aufweisen. Bild: Empa

Neben der Erforschung linearer Spinketten haben die Wissenschaftler auch zweidimensionale Netzwerke von Quantenmagneten im Fokus, vielversprechende Materialplattformen für das Quantum Computing.

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 1
  • Jahr: 2022
  • Autoren: Dr.-Ing. Richard Suchentrunk

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