Eugen G. Leuze Verlag KG
×
 x 

Warenkorb leer.
Warenkorb - Warenkorb leer.

Newsletter

Auf dem Laufenden bleiben? Jetzt unsere Newsletter auswählen und alle 14 Tage die neuesten Nachrichten in Ihrem E-Mail Postfach erhalten:

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Onlineartikel Suche

Volltext

Autoren

Ausgabe

Jahr

Kategorie

Samstag, 05 Februar 2022 08:00

Blick auf einzelnes Katalysator-Nanopartikel bei der Arbeit

von
Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Die Röntgenuntersuchung lieferte nicht nur ein komplettes Abbild eines einzelnen Katalysator-Nanopartikels, sondern zeigt auch Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung seiner Oberfläche während des Betriebs. (Bild: Science Communication Lab für DESY) Die Röntgenuntersuchung lieferte nicht nur ein komplettes Abbild eines einzelnen Katalysator-Nanopartikels, sondern zeigt auch Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung seiner Oberfläche während des Betriebs. (Bild: Science Communication Lab für DESY)

Mit intensivem Röntgenlicht hat ein DESY-geführtes Forschungsteam ein einzelnes Katalysator-Nanopartikel bei der Arbeit beobachtet. Die Untersuchung zeigt erstmals, wie ein individuelles Nanopartikel unter Reaktionsbedingungen die chemische Zusammensetzung seiner Oberfläche ändert, wodurch es aktiver wird. Die Untersuchung ist ein wichtiger Schritt zu einem besseren Verständnis realer Katalysatormaterialien.

Trotz ihres breiten Einsatzes, kennen wir aber viele wichtige Details der genauen Funktionsweise verschiedener Katalysatoren noch nicht. Nun wurde eine Technik entwickelt, mit der sich einzelne Nanopartikel markieren und dadurch in der Probe identifizieren lassen. Für die Untersuchung wurden im Labor Nanopartikel aus einer Platin- Rhodium-Legierung auf einem Trägermaterial wachsen gelassen und ein spezielles Partikel markiert. Dieses hat einen Durchmesser von rund 100 Nanometern und ähnelt Partikeln, wie sie im Auto-Katalysator zum Einsatz kommen.

Mit dem Röntgenlicht der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF in Grenoble (Frankreich) konnte das Team nicht nur ein detailliertes Abbild des Nanopartikels erstellen, sondern auch seine Oberflächenspannung vermessen. Unter Betriebsbedingungen wie z.B. im Autokatalysator wandern Rhodium-Atome aus dem Inneren des Partikels an die Oberfläche, weil Rhodium stärker als Platin mit Sauerstoff wechselwirkt. In der Folge ändern sich die Oberflächenspannung und Form des Partikels. Die chemische Zusammensetzung der Oberfläche, Form und Größe der Partikel haben aber erheblichen Einfluss auf ihre Funktion und Effizienz.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 1
  • Jahr: 2022
  • Autoren: Heinz Käsinger

Der Leuze Verlag ist die Quelle für fundierte Fachinformationen.
Geschrieben von Fachleuten für Fachleute. Fachzeitschriften und Fachbücher
rund um Galvano- und Oberflächentechnik sowie Aufbau- und Verbindungstechnik in der Elektronik –
seit 120 Jahren professionelle Informationen und Fachwissen aus erster Hand.

UNTERNEHMEN

ZAHLARTEN

Paypal Alternative2Invoice
MaestroMastercard Alternate
American ExpressVisa

Zahlarten z.T. in Vorbereitung.

KONTAKT

Eugen G. Leuze Verlag
GmbH & Co. KG
Karlstraße 4
88348 Bad Saulgau

Tel.: 07581 4801-0
Fax: 07581 4801-10

E-Mail: [email protected] oder
E-Mail: [email protected]