Eugen G. Leuze Verlag KG
×
 x 

Warenkorb leer.
Warenkorb - Warenkorb leer.

Newsletter

Auf dem Laufenden bleiben? Jetzt unsere Newsletter auswählen und alle 14 Tage die neuesten Nachrichten in Ihrem E-Mail Postfach erhalten:

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Onlineartikel Suche

Volltext

Autoren

Ausgabe

Jahr

Kategorie

Dienstag, 31 Mai 2022 08:00

Rybak+Hofmann: Thermisches Spritzen – beinahe grenzenloses Oberflächenveredlungsverfahren

von Redaktion
Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Die vielfältige Welt der Oberflächenveredelung zeigt vom 21. – 23. Juni auf der Surface Technology in Stuttgart wieder ihr ganzes Spektrum. Das Thermische Spritzen ist dabei ein nicht mehr wegzudenkender Bereich. Wo liegen die Vorteile im direkten Vergleich zur allgemeinen Galvanotechnik? Beim Thermischen Spritzen kann jeder Werkstoff beschichtet werden. Ganz egal, ob der Grundwerkstoff des zu beschichtenden Bauteils aus Metall, Kunststoff, Holz oder sogar Glas ist. Das thermische Spritzen findet immer einen Weg, die Oberfläche zu veredeln und mit der gewünschten Schichteigenschaft zu versehen.

gt 2022 05 0106Der große Vorteil beim Thermischen Spritzen liegt eindeutig in der vollkommenen Unabhängigkeit des zu beschichtenden Grundwerkstoffes, sowie in der fast grenzenlosen Wahlmöglichkeit des Beschichtungswerkstoffes. So kann der Kunde den konstruktiv am besten geeigneten Grundwerkstoff für sein Bauteil wählen, ohne Rücksicht auf das anschließende Beschichtungsverfahren nehmen zu müssen. Außergewöhnliche Werkstoffkombinationen sind somit möglich, wie z.B. ein möglichst leichter 3D-gedruckter Grundkörper aus Kunststoff, kombiniert mit einer thermischen Keramik- oder Hartmetall-Spritzschicht, vereinen Leichtigkeit, komplexe Geometrien und Verschleißschutz durch die Spritzschicht. Vor allem in der Verwendung von keramischen Werkstoffen liegt ein enormer Vorteil im Vergleich zur Galvanotechnik. Können in der Galvanotechnik nur edle / unedle Metallkombinationen gewählt werden, so stellt genau dieser Sachverhalt beim thermischen Spritzen den herausragenden Vorteil dar. Keramiken wie Chromoxid, Aluminiumoxid oder Zirkonoxid – um nur die gängigsten zu nennen – können auf jedwedes Substrat aufgetragen werden oder sogar durch spezielle Entwicklungen aus unserem Haus durch Kombination von weiteren Spritzwerkstoffen in ihrer Funktionalität erweitert werden. So können Keramiken mit Hartmetall versehen werden und somit zwei vermeintlich unterschiedliche Eigenschaften in einer Schicht vereinen. Ganz gezielt können dabei Schichtbereiche des Grundkörpers relativ unkompliziert und individuell definiert und entsprechend beschichtet werden. Ebenso bietet das Thermische Spritzverfahren in seiner Schichtdickenmöglichkeit ungeheure Vorteile. Ist man bei der Galvanotechnik (außer Hartchrom) auf wenige µm begrenzt, so variiert eine Spritzschicht zwischen 30 µm und mehreren Millimetern. Besonders im Verschleißschutz ist das ein großer Vorteil.

www.rhv-technik.com / Halle 1, Stand B74

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 5
  • Jahr: 2022
  • Autoren: Redaktion

Der Leuze Verlag ist die Quelle für fundierte Fachinformationen.
Geschrieben von Fachleuten für Fachleute. Fachzeitschriften und Fachbücher
rund um Galvano- und Oberflächentechnik sowie Aufbau- und Verbindungstechnik in der Elektronik –
seit 120 Jahren professionelle Informationen und Fachwissen aus erster Hand.

UNTERNEHMEN

ZAHLARTEN

Paypal Alternative2Invoice
MaestroMastercard Alternate
American ExpressVisa

Zahlarten z.T. in Vorbereitung.

KONTAKT

Eugen G. Leuze Verlag
GmbH & Co. KG
Karlstraße 4
88348 Bad Saulgau

Tel.: 07581 4801-0
Fax: 07581 4801-10

E-Mail: [email protected] oder
E-Mail: [email protected]