Eugen G. Leuze Verlag KG
×
 x 

Warenkorb leer.
Warenkorb - Warenkorb leer.

Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: england

Donnerstag, 01 Februar 2024 12:00

Was bringt uns 2024?

Deutsch ist eine wunderbare Sprache, mit einigen Wörtern, die es im Englischen einfach nicht gibt. Ein solches Wort ist „Weltanschauung“. Was können wir also sehen, wenn wir ins Jahr 2024 blicken? Natürlich versucht man, optimistisch zu sein – aber das ist heute nicht einfach. Zurzeit erleben wir zwei Kriege, einen in der Ukraine und einen in Gaza. Wenn wir in der Geschichte zurückblicken, gab es so viele Kriege, die durch so viele verschiedene Gründe ausgelöst wurden, manchmal durch Grenzstreitigkeiten, manchmal durch Handelsstreitigkeiten. Aber die Kriege in der Ukraine und in Gaza haben ein anderes Motiv. In beiden Fällen geht es dem Aggressor einfach um die vollständige Zerstörung eines anerkannten Staates. Die drei „H“ – Hamas, Hisbollah und die Huthis (mit dem Iran im Rücken), wollen die Zerstörung des Staates Israel. Und auch Wladimir Putin möchte die Ukraine annektieren, möchte sie wieder in eine moderne Version der Sowjetunion einbinden. Wir hier in Europa könnten uns an die beschämenden Worte eines ehemaligen britischen Premierministers erinnern, als das Sudetenland 1938 bedroht war: „Ein Streit in einem fernen Land zwischen Menschen, von denen wir nichts wissen“.

Rubrik: Berichte
Dienstag, 09 Januar 2024 13:00

Grün werden – aber wie?

Fast alle sind sich einig, dass wir aus der Nutzung fossiler Brennstoffe aussteigen müssen, wenn wir den Klimawandel eindämmen wollen. Das bedeutet, dass wir alle unseren Lebensstil ändern müssen – am Arbeitsplatz, zu Hause und bei unseren Reisen. Etwa 85 % der britischen Haushalte werden mit Gas beheizt, und das Gleiche gilt für die meisten Geschäfte und Büros. Sie werden über ein ca. 8000 km langes Hochdruckleitungsnetz mit Erdgas versorgt, das fast 300.000 km lange Niederdruckleitungen speist. Wie kann man also grün werden?

Rubrik: Berichte
Freitag, 01 Dezember 2023 13:00

 

Die Technologie des Krieges

Seit über einem Jahr sind wir Zeugen der Schrecken des Krieges in der Ukraine. Jetzt gibt es auch Krieg in Gaza und Israel. Diese Seiten sind nicht der richtige Ort, um über solche Tragödien zu sprechen, abgesehen von der Trauer um die vielen Zehntausend unschuldiger Zivilisten, die ihr Leben verloren haben. Aber – ob es uns gefällt oder nicht – Krieg hat mit Technologie zu tun, und Deutschland ist, wie die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich, ein bedeutender Hersteller von militärischem Gerät, von Leopard-Panzern und Kampfjets bis hin zu Munition. Und unsere Branche spielt als Galvanotechniker und Oberflächentechniker ihre Rolle in diesen Industrien. Die USA, China und die NATO-Länder sind nicht direkt in diese Konflikte verwickelt – aber sie beobachten sie genau und ziehen Lehren daraus.

Rubrik: Berichte
Schlagwörter
Mittwoch, 25 Oktober 2023 14:00

Die industriellen Anfänge der Galvano­technik lassen sich auf die 1840er-Jahre in England zurückdatieren. In Deutschland waren es die Langbein-Pfannhauser Werke in Leipzig, die das Fertigungsverfahren aufgriffen und seit ihrer Gründung im Jahr 1881 industrialisierten. In Leipzig werden die Pionierleistungen der frühen Jahre gezeigt und ihr Andenken lebendig gehalten – im einzigen Museum für Galvanotechnik weltweit.

Rubrik: Berichte
Freitag, 27 Oktober 2023 14:00

Going Green – aber wer soll das bezahlen?

Fast alle sind sich einig (außer vielleicht Präsident Trump), dass wir aufhören müssen, fossile Brennstoffe zu verbrennen, um die globale Erwärmung zu minimieren. Alle sind sich einig, dass die Kosten enorm sein werden – viele Billionen Euro. Aber wer soll das bezahlen? Einige sind der Meinung, dass die ölproduzierenden Länder – von denen viele sehr wohlhabend sind – dafür aufkommen sollten. Andere argumentieren, dass die Kosten von den Ländern getragen werden sollten, die fossile Brennstoffe importieren und verbrennen. Schließlich sind sie es, die das CO2 ausstoßen. Saudi-Arabien, z. B., ist sehr wohlhabend. Doch über 90 % des Nationaleinkommens stammen aus dem Export von Erdöl und verwandten Produkten, und solche Länder müssen jetzt damit beginnen, ihre Wirtschaft umzugestalten, um völlig neue Einkommensquellen zu schaffen. Dabei stehen sie im Wettbewerb mit Europa, den USA und vielen Ländern des Fernen Ostens. Anders ausgedrückt: Diese erdölexportierenden Länder werden völlig neue Industrien wie die Pkw-Herstellung, Elektronik oder vielleicht chemische und pharmazeutische Produkte schaffen müssen, um die Einkommensverluste aus dem Erdöl zu ersetzen. Und das in einem Klima, in dem die Temperaturen oft über 40 °C liegen werden – und das jedes Jahr heißer wird. Ich glaube nicht, dass viele von uns Europäern in einem solchen Klima leben möchten. Während ich dies schreibe, beträgt die Temperatur in Khartum (und wir haben fast Oktober) jeden Tag 42 oder 43 °C.

Rubrik: Berichte
Schlagwörter
Montag, 25 September 2023 12:59

Künstliche Intelligenz

Fast jeden Tag lesen wir in unseren Zeitungen etwas über KI (Künstliche Intelligenz). Manchmal spannende neue Entwicklungen, manchmal „Horrorgeschichten“. Sollen wir uns nun freuen oder fürchten? Wie wird sich das auf unser Privatleben, unsere Arbeit und unsere Karriere auswirken, und wie auf unsere Branche – und auch die Zeitschrift Galvanotechnik, die jeden Monat im Briefkasten liegt? Eines ist klar, die KI-Technologie entwickelt sich fast wöchentlich weiter. Aber schon jetzt sehen wir einige wichtige Vorteile, nicht zuletzt im Bereich der Medizin. Die KI wird inzwischen in großem Umfang zur Interpretation von Röntgenaufnahmen und anderen medizinischen Scans eingesetzt.

Rubrik: Berichte
Montag, 28 August 2023 12:59

Unruhige Zeiten

Der August ist der Monat, in dem viele von uns in den Urlaub fahren, und sollte daher eine fröhliche Zeit sein. Dennoch ist es nicht leicht, düstere Gedanken, wie die wachsende Popularität der AfD In Deutschland, den Krieg in der Ukraine in Osteuropa oder die erschreckenden Bilder von Waldbränden in Südeuropa, Nordamerika und anderswo zu verdrängen. Und wenn wir ein wenig weiter in die Zukunft blicken, fragen sich viele von uns, wie KI (Künstliche Intelligenz) unser Leben beeinflussen wird. Wie werden sich all diese Themen auf unsere Branche auswirken? Nach wie vor wird unsere Branche ein wichtiger Akteur in der Fertigungsindustrie sein. Elektroautos, Solarzellen, Windkraftanlagen mit ihren Stahltürmen – das sind die Technologien der Zukunft, und unsere Branche ist ein wichtiger Akteur in all diesen Bereichen. KI wird sicherlich jedes Unternehmen verändern. Es wird wahrscheinlich weniger Büroangestellte geben. KI wird sowohl mit Kunden als auch mit Lieferanten zu tun haben. Am Arbeitsplatz werden Roboter mehr Aufgaben übernehmen, die heute von Menschen ausgeführt werden. Aber eines ist sicher – die wesentlichen Aufgaben, die unsere Branche ausführt – Veredlung, Korrosionsschutz, reibungsarme Beschichtungen und mehr – all das wird ein wesentlicher Bestandteil unserer Zivilisation bleiben.

Rubrik: Berichte
Mittwoch, 26 Juli 2023 14:12

Vision Engineering, Hersteller von Mikroskopen und Messsystemen in Woking (Grossbritannien) mit deutscher Niederlassung in Emmering, ernennt Sam Crossley zum Managing Director. Crossley hat als ehemaliges Mitglied des Führungsteams von Rotork fundierte Marktkenntnisse in Petrochemie, Bergbau und Automatisierung.

Rubrik: NEWS PLUS
Dienstag, 01 August 2023 12:59

Eine Zeit des Wandels und der Ungewissheit

Mehr als 100 Jahre lang wurden Pkw und Lkw von Benzin- oder Diesel-Brennstoffmotoren mit Hubkolben angetrieben. Der Wankelmotor hatte ein kurzes Leben und es gab vielleicht ein halbes Dutzend Versuchsfahrzeuge, die von Gasturbinen angetrieben wurden. Welche Technologie wird sich in den kommenden Jahren durchsetzen? Werden es Batterien, Brennstoffzellen oder herkömmliche, mit Wasserstoff betriebene Brennstoffmotoren sein? Alle diese Technologien sind entweder bereits auf dem Markt oder befinden sich in der Entwicklung. Einer der neueren erfolgreichen Pkw-Hersteller ist der südkoreanische Kia. Kürzlich machte ein leitender Angestellter, Paul Philpott, deutlich, dass das Unternehmen – das inzwischen mehrere Elektroauto-Modelle anbietet – keine Möglichkeit sieht, Elektroautos (EV) anzubieten, die preislich mit den heutigen Benzin-Pkw konkurrieren könnten. Während eine benzinbetriebene Limousine mit vier Plätzen der Einstiegsklasse ca. 20.000 Euro kostet, sieht Kia derzeit keine Möglichkeit, ein vergleichbares EV für weniger als 30.000 Euro anzubieten. Wie er anmerkte, kostet sogar die EV-Version des Fiat 500 über 30.000 Euro. Das günstigste Kia-Elektroauto ist derzeit der e-Niro, der etwas weniger als 40.000 Euro kostet. Die europäischen Regierungen planen, den Verkauf neuer Brennstoffmotoren-Pkw bis 2030 oder kurz danach zu verbieten. Wie werden die Verbraucher – oder auch die Wähler – reagieren, wenn sie gezwungen werden, beim Kauf eines neuen Pkw 10.000 Euro zusätzlich auszugeben?

Rubrik: Berichte
Montag, 03 Juli 2023 12:59

Going Green

Deutschland wird immer „grüner“ – baut Windkraftanlagen und Solarenergieanlagen. Die deutsche Industrie wird sich verändern und statt Pkw mit Brennstoffmotoren Elektromobile bauen, wie sie bereits begonnen hat. Der Übergang zur CO2-Neutralität wird nicht schmerzfrei sein, aber wir können für unsere Kinder und Enkelkinder optimistisch sein. Es ist zu hoffen, dass dies auch für andere europäische Länder und auch für Nordamerika gelten wird. Aber wie sieht die Zukunft für Länder im Nahen Osten wie z. B. Saudi-Arabien aus, das ca. 95 % seines Einkommens aus fossilen Brennstoffen bezieht? Oder Indonesien, dem weltweit größten Exporteur von Kohle? Die Vorhersage ist, dass diese Länder einen doppelten Schlag erleiden werden. Die weltweite Nachfrage nach fossilen Brennstoffen wird zurückgehen, was zu einem Rückgang der Preise für fossile Brennstoffe führen wird. Daher werden diese Länder geringere Mengen exportieren und weniger pro Tonne oder pro Fass erhalten. Soweit ich weiß, haben die meisten dieser Länder keine Pläne für eine Zukunft, in der ihre Hauptexportgüter schrumpfen und schließlich verschwinden werden.

Rubrik: Berichte
Seite 1 von 4

Onlineartikel Suche

Volltext

Autoren

Ausgabe

Jahr

Kategorie

Newsletter

Auf dem Laufenden bleiben? Jetzt unsere Newsletter auswählen und alle 14 Tage die neuesten Nachrichten in Ihrem E-Mail Postfach erhalten:

Der Leuze Verlag ist die Quelle für fundierte Fachinformationen.
Geschrieben von Fachleuten für Fachleute. Fachzeitschriften und Fachbücher
rund um Galvano- und Oberflächentechnik sowie Aufbau- und Verbindungstechnik in der Elektronik –
seit 120 Jahren professionelle Informationen und Fachwissen aus erster Hand.

UNTERNEHMEN

ZAHLARTEN

Paypal Alternative2Invoice
MaestroMastercard Alternate
American ExpressVisa

Zahlarten z.T. in Vorbereitung.

KONTAKT

Eugen G. Leuze Verlag
GmbH & Co. KG
Karlstraße 4
88348 Bad Saulgau

Tel.: 07581 4801-0
Fax: 07581 4801-10

E-Mail: [email protected] oder
E-Mail: [email protected]