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Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer

Der diplomierte Physiker, promovierte Biologe und habilitierte Wissenschaftshistoriker ist Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Uni Heidelberg. Er ist Buchautor und hat zahlteiche Auszeichnungen erhalten.

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Montag, 14 November 2022 09:25

Im Gegenteil - Fuchs und Igel

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

In seinem Essay „Der Igel und der Fuchs“, in dem Ideenhistoriker Isaiah Berlin das Geschichtsverständnis von Leo Tolstoi beschreiben will, erklärt er zuerst den wunderlichen Titel, der auf den griechischen Dichter Archilochos zurückgeht, von dem zu lesen ist: „Der Fuchs weiß viele Dinge, aber der Igel weiß eine große Sache.“ Berlin unterteilte große Geister auf diese Weise in Kategorien, zum Beispiel Dante als Igel und Shakespeare als Fuchs, was er fortsetzte, um Goethe und Joyce den Füchsen und Proust und Dostojewski den Stacheltieren zuzuschlagen.

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Das Schimpfwort „bitch“ ist auf den ersten Blick kein Kompliment, was aber nicht so bleiben muss. Die britische Zoologin Lucy Cooke hat jetzt ein Buch mit dem Titel „Bitch“ publiziert, in dem sie das bietet, was im Untertitel als „a revolutionary guide to sex, evolution and the female animal“ angekündigt wird.

Dienstag, 13 September 2022 08:03

Im Gegenteil - Der Tanz um eine Mitte

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Wer Medizin studiert, muss durch den Fluss waten, den die Biochemie seit dem 19. Jahrhundert immer weiter verbreitert. Noch bevor künftige Ärztinnen und Ärzte ihre ersten Patientinnen und Patienten zu sehen bekommen, müssen sie auswendig lernen, was die Lehrbücher auf engbedruckten Seiten mit oftmals unverständlich bleibenden Namen präsentieren.

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

"Und die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“ So kann man es in der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht hören oder lesen, und was im Theater als Hinweis auf soziale Missstände und die ungerechte Verteilung von Wohlstand gemeint war, kann auch auf die Geschichte der Wissenschaft übertragen werden, wie der britische Historiker James Poskett in seinem Buch über „die globale Geschichte der Wissenschaft“ herausgearbeitet hat, der er den Titel „Horizonte“ gegeben hat.

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Menschen streben von Natur aus nach Wissen und wollen erfahren, was ihnen die Zukunft bringt. Aus diesem Grund haben aufrecht Gehende schon immer mit erhobenem Haupt die Sterne am Himmel beobachtet, um dort nach Zeichen zu suchen, und so haben sie angefangen, Astrologie zu treiben, was sich im öffentlichen Leben der Moderne als breites Interesse an Horoskopen gehalten hat und in einer sich als aufgeklärt verstehenden Wissensgesellschaft verwundern sollte. Das gilt auch für die Tatsache, dass Menschen heute lieber mit abgeknickten Köpfen nach unten auf ihre iPhones starren als mit den Augen zu den Sternen aufzublicken.

Montag, 13 Juni 2022 09:22

Im Gegenteil - Romantische Umkehrungen

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Wie Copernikus machens alle guten Forscher – Aerzte, und Beobachter und Denker – Sie drehn die Data und die Methode um, um zu sehen, obs da nicht besser geht. Der Satz kommt mit eigenwilligen Wortbildungen daher, aber als der junge romantische Dichter Friedrich von Hardenberg (1772–1801) um 1798 einige „Fragmente“ wie den zitierten Satz verfasste, hatte die deutsche Sprache ihren klassischen Zustand noch nicht erreicht.

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Wahrheit ist ein großes Wort und ein hoher Anspruch. Es gibt nicht nur eine, sondern viele Arten, sich um die Wahrheit zu bemühen, und verschiedene Menschen werden damit verschiedene Vorstellungen verbinden. Dabei kann einem die Frage in den Sinn kommen, ob die von einem Menschen erkannte Wahrheit anderen zumutbar ist? Als die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann 1959 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet worden ist, hat sie in ihrer Dankesrede darauf positiv geantwortet und verkündet, „Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.“ Für sie bestand die Möglichkeit der Schriftsteller darin, „die anderen zur Wahrheit zu ermutigen“, und die Aufgabe dieser anderen lautete, „die Wahrheit von ihm fordern“. Doch stimmt das?

Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Wer einen oberflächlichen Blick auf Entwicklungen des Weltgeschehens wirft und sich durch aktuelle Nachrichten beeindrucken lässt, kann leicht den Eindruck gewinnen, dass die Gewalt unter Menschen zugenommen hat. Man braucht bloß an die Weltkriege und scheinbar beliebig viele lokale Konflikte zu erinnern, die mit Waffen ausgetragen wurden und Leichenberge zurückgelassen haben. Als Stichworte reicht es aus, Syrien und die Ukraine zu nennen und an den vielfach religiös motivierten Terror zu erinnern, wie er vor allem in New York am 9. September 2001 zu spüren war.

Montag, 14 März 2022 11:30

Im Gegenteil - Noch eine Frage, Sir

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In den 1970er Jahren habe ich als Doktorand der Biophysik einige Jahre in Kalifornien verbracht, und zu den seltsamen Erfahrungen mit den amerikanischen Behörden gehörte die Tatsache, dass man keine Einwände mehr gegen ein Arbeitsverhältnis für meine Frau hatte, nachdem ich angegeben hatte, dass wir über kein Fernsehgerät verfügen, da ich mit meinem Stipendium haushalten müsse.

Montag, 14 Februar 2022 09:52

Im Gegenteil - Menschheit morgen

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Während den Menschen die Zukunft heute Sorgen bereitet – die Stichworte heißen unter anderem Klimawandel und Ressourcenmangel –, dachten viele Intellektuelle der 60iger-Jahre an das Gegenteil. Sie wollten als Futurologen die Zukunft im Sturm erobern und „Die Welt im Jahr 2000“ endlich zu dem gelobten Land werden lassen, das der britische Ökonom John Maynard Keynes bereits 1930 als Utopie an ihren Himmel der Träume gemalt hat.

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