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Kaspersky-Studie zu Cyber-Bedrohungen auf industrielle Systeme

Zwei von fünf im industriellen Umfeld eingesetzte Computer waren im zweiten Halbjahr 2016 Cyberattacken ausgesetzt. Das geht aus einem aktuellen Kaspersky-Bericht über Cyberbedrohungen für industrielle Automationssysteme hervor. Auch stieg der Anteil attackierter Industrierechner von 17 % im Juli 2016 auf 24 % im Dezember 2016 an.

Die größten Infektionsrisiken gehen hierbei von einer Anbindung zum Internet, Wechseldatenträgern und E-Mails mit infizierten Anhängen und eingebetteten Skripten aus. In Zeiten der Industrie 4.0 schreitet die Integration von Technologien und Netzwerken im industriellen Umfeld stark voran. Industrieunternehmen werden dadurch vermehrt zum potenziellen Ziel von Cyberkriminellen. Durch das Ausnutzen von Schwachstellen in der Industrie eingesetzter Software und Netzwerke sind Angreifer in der Lage, Informationen über Produktionsprozesse zu stehlen oder sogar die Produktion lahm zu legen. Computer, die gleichzeitig Zugang zum Internet und zum ICS-System (industrielles Kontrollsystem) haben, werden laut der Kaspersky-Studie von System- und Netzwerkadministratoren, Entwicklern, Integratoren industrieller Automationssysteme und Drittanbietern genutzt, die direkt oder remote Zugang zu Netzwerken haben. Auch wurden im Untersuchungszeitraum auf 10,9 % der Computer, auf denen ICS-Software installiert war, nach einer Wechseldatenträgerverbindung Malware-Spuren gefunden. Darüber hinaus wurden bei 8,1 % der analysierten Industriecomputer gefährliche E-Mail-Anhänge und in E-Mails eingebettete Skripte blockiert. Die Malware wird meistens in Office-Dokumenten (MS Office oder PDF) versteckt. Über Social-Engineering-Techniken bringen die Angreifer die Mitarbeiter dazu, die kompromittierten Dateien herunterzuladen und die Malware auf industriellen Computern auszuführen. Die Experten von Kaspersky Lab empfehlen folgende Maßnahmen: Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen zur Identifizierung und Beseitigung von Sicherheitsschlupflöchern Einbeziehung externer Intelligenz, um künftige Gefahren zu prognostizieren und entsprechende Verteidigungsmaßnahmen durchzuführen Sicherheitstrainings für Mitarbeiter Schutz inner- und außerhalb der Netzwerkperimeter durch eine zeitgemäße Sicherheitsstrategie Einsatz fortschrittlicher Schutzmethoden, z. B. mittels Default-Deny-Szenarien für SCADA-Systeme und regelmäßige Integrationsüberprüfungen  So lassen sich ICS-Umgebungen adäquat vor Cyberattacken schützen.

ics-cert.kaspersky.com

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