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Tausendste 160 kV-Röntgenröhre für Elektronikprüfsysteme von Nikon Metrology

2018 09 Nikon Images Stories Redaktion PLUS Bilder Aktuelles Thumb Medium360 0

Das Röntgenprüfsystem XT V 160 wird z. B. bei der Produktion von Leistungshalbleitern eingesetzt, um die Qualität der geschmolzenen Lotpaste auf DCB-Substraten zu kontrollieren (Foto: Nikon Metrology)
Die neue Xi-Röntgenröhre des Unternehmens wurde in ein XT V 160-System zur Prüfung von Elektronikkomponenten integriert, das in der Qualitätssicherung der Leistungshalbleiterproduktion bei dem britischen Halbleiterhersteller IXYS UK Westcode eingesetzt wird. Das Röntgenprüfsystem kontrolliert, ob die aufgeschmolzene Lotpaste, mit der die integrierten Schaltungen an ihren Kontaktstellen auf den DCB (Direct Copper Bonded) – Substraten befestigt werden, mit einem kontrollierten Lunkerniveau aufgetragen wird.
Nikon bietet die 160 kV Xi-Röntgenröhre mit integriertem Generator an. Ein Anschluss des Röntgengenerators per Hochspannungskabel an die Röhre erübrigt sich daher. Die Wartungskosten sind somit geringer, da solche Kabel fehleranfällig sind und regelmäßiger Wartung bedürfen.
Durch die offene Bauweise (Open-Tube-Technologie) ist die Röntgenröhre sehr wirtschaftlich im Betrieb. Der Austausch des Filaments, das den Elektronenstrahl erzeugt, lässt sich im Rahmen der regelmäßigen, jährlichen Wartung einplanen. Der Filamentwechsel dauert nur wenige Minuten, die Ausfallzeit ist daher kurz. Eine geschlossene Röntgenröhre hingegen hat zwar in der Regel eine Lebensdauer von mehreren Jahren, kann den Betrieb aber möglicherweise ohne Vorwarnung einstellen. Der Austausch der Röhre wird dann teuer und auch die Ausfallzeit der Maschine muss berücksichtigt werden.
Die neue Xi-Röhre zeichnet sich durch eine konstant hohe Auflösung auch bei höherer Leistung aus. Dies ist erforderlich, um bei dem Halbleiterproduzenten eine dicke Aluminiumschicht zu durchdringen und die Qualität der Lötstellen beurteilen zu können. Der große Objekttisch ist einfach zugänglich und auf ihm lassen sich verschiedene, auch größere Komponenten, gleichzeitig anordnen. Er lässt sich in mehreren Achsen steuern. Das Bild kann so schnell am Bildschirm geneigt, gedreht, positioniert und gezoomt werden. Die Software ermittelt den prozentualen Anteil an Lunkern im Lot automatisch.

www.nikonmetrology.com

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