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Ausblick EMS-Branche

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In der intelligenten Fabrik steigen Qualität und Effizienz der Fertigung, das gilt auch für EMS-Dienstleister (Foto: Plexus)
Mit den Herausforderungen von IoT, Industrie 4.0 sowie dem steigenden Innovations- und Kostendruck in der Elektronikindustrie wächst auch das Aufgabenfeld von EMS-Dienstleistern. Zudem bleibt die Lage in Sachen Brexit sowie dem Zollstreit zwischen China und USA weiter unsicher. Der Anbieter von Electronic Engineering und Manufacturing Services (E2MS) Plexus hat die wichtigsten Entwicklungen der Branche zusammengefasst: 
EMS im politischen Spannungsfeld
Um politische Unsicherheiten am Weltmarkt wie den Brexit oder die Diskussion um Schutzzölle wirkungsvoll abfedern zu können, gewinnen die Fertigungskapazitäten in Asien aber auch in Europa und insbesondere in Osteuropa wieder an Bedeutung. Wer breit aufgestellt ist, kann seinen Kunden Ressourcen in unterschiedlichen Regionen zur Verfügung stellen – unabhängig von makroökonomischen Faktoren. Für OEMs bedeutet diese Flexibilität, dass sie die Unterstützung dort erhalten, wo sie ihre Produkte regional auf den Markt bringen.
EMS als IoT-Schnittstelle
EMS-Dienstleister unterstützen in der Regel Kunden aus unterschiedlichen Branchen und sind daher mit der Entwicklung und Fertigung verschiedener Lösungen vertraut. Das macht sie zur Schnittstelle zwischen Herstellern und Zulieferern, wobei sie bei der Auswahl der Technologien beraten und Produktions- und Qualitätskosten steuern.
EMS als Smart Factory auf Zeit 
Vernetzte Produktionsanlagen versprechen Vorteile bei der Materialwirtschaft, Lageroptimierung, Logistik und Risikominimierung. In der intelligenten Fabrik steigen Qualität und Effizienz der Fertigung. Darüber hinaus bietet die durchgehende Vernetzung ein neues Maß an Transparenz über alle Produkte und Produktionsprozesse hinweg.
EMS als Big Data-Spezialist
Eine zentrale Rolle nimmt die Datenanalyse beim Supply Chain Management ein. Durch den Einsatz neuer Technologien in der Datenanalyse lassen sich interne wie externe Risiken entlang der Lieferkette vorhersehen und minimieren. Mit dieser zusätzlichen Serviceleistung entwickeln sich EMS-Anbieter stärker als zuvor zu einem wertvollen Partner von OEMs.
EMS als cybersicherer Partner
Cyberkriminalität ist ein zentraler Risikofaktor für den Elektroniksektor. Für OEMs rückt damit auch der Schutz ihres geistigen Eigentums verstärkt in den Fokus, insbesondere wenn sie mit EMS-Dienstleistern zusammenarbeiten. Diese können sicherstellen, dass effektive Sicherheitstechnologien über die gesamte Lieferkette integriert sind und Industrie-Frameworks (ISO 27001 und COBIT) sowie länderspezifische Vorschriften eingehalten werden. Das proaktive Management von Cyberbedrohungen ist Pflicht für jeden OEM, der die Kontinuität innerhalb der Supply Chain sicherstellen will. Dies wird umso wichtiger, wenn Materialengpässe zu Störungen in der Lieferkette führen und die Einhaltung der Produkteinführungszeit gefährden.

www.plexus.com/de-de

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