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Elektromobilität: Deutschland ist nicht vorbereitet

Um der deutschen Automobilindustrie ihre Spitzenstellung auch im Zeitalter der Elektromobilität zu sichern, brachte VDE Renewables im Vorfeld der Messe eMove 360˚ in München Experten und Stakeholder aus der Hersteller-, Zuliefer- und Finanzindustrie, der Versicherungswirtschaft sowie von Verbänden zusammen, um Lösungen für eine nachhaltige Produktion und Nutzung von Elektrofahrzeugen und Batterien zu diskutieren. Schnell wurde klar: Weder Deutschland noch Europa sind ausreichend vorbereitet. Chancen für einen weltweiten Markterfolg der deutschen Automobilindustrie sehen die Experten in der Produktion von nachhaltigen Elektroautos. Die Branche schlug die Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätssiegels vor, das von einer unabhängigen Seite – in diesem Zuge wurde der VDE als neutrale, wissenschaftliche und non-profit Technologieorganisation genannt – ausgestellt wird und die Einhaltung festgelegter Kriterien sicherstellt. Diese setzen beim Abbau von Rohmaterialien unter Einhaltung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen an und gehen über die Absicherung nachhaltiger und ökologisch vertretbarer Prozesse bis zum Recycling und der Wiederverwertung der Batterien. Darüber hinaus fordern die Experten vor allem die deutsche Forschung auf, weiter mit Priorität daran zu arbeiten, den Einsatz von Kobalt zu ergänzen bzw. zu ersetzen.
Ein weiteres Kernthema war die Weiterverwendung von Batterien in einem zweiten Anwendungsbereich (Second Life) und die Entwicklung von ökologisch und wirtschaftlich wegweisenden Recyclingverfahren. Die Experten des Round Table fordern alle Marktteilnehmer und die Politik auf, die Nachhaltigkeit von Batterien weiter zu entwickeln. So können Ressourcen in erheblichem Umfang geschont werden. Allerdings bedarf es hierfür der Entwicklung von Standards. 
Die aktuellen Zahlen von Elektroautos auf Deutschlands Straßen sind enttäuschend. Die Experten räumen ein, dass dies sicherlich auch den noch nicht ausgereiften Fahrzeugmodellen mit begrenzten Reichweiten zuzuschreiben ist. Entscheidendes Hemmnis ist aber nach Meinung aller Beteiligten die noch viel zu geringe Anzahl der Ladesäulen und die Komplexität bei Lademanagement und Abrechnung. Entscheidend für zeitnahe Lösungen ist eine enge Abstimmung und Standardisierung von wichtigen Komponenten, wie bei Ladekabeln, Stecker- und Abrechnungssystemen.

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