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Dienstag, 28 September 2021 07:43

Neubau für das Zukunftsthema »Personalisierte Produktion«

Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten
Prof. Thomas Bauernhansl, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Prof. Stephan Birk beim symbolischen  Spatenstich. Prof. Thomas Bauernhansl, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Prof. Stephan Birk beim symbolischen Spatenstich. Quelle: Fraunhofer IPA / Foto: Rainer Bez

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA bekommt einen Neubau in Stuttgart-Vaihingen. Mit dem Spatenstich eröffnet am 27. September Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole HoffmeisterKraut zusammen mit Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, und dem Architekten Stephan Birk symbolisch die Baustelle.

Mit dem Spatenstich beginnen offiziell die Bauarbeiten für das neue Fraunhofer-Forschungsgebäude. Drei Forschungszentren und ein Tagungsbereich werden auf dem Birkhof-Areal unter dem Dach des Bauteils V »Personalisierte Produktion« versammelt. An dem Zukunftsthema forscht das Fraunhofer IPA bisher in verschiedenen Organisationseinheiten auf dem gegenüberliegenden Gelände.

Antwort auf Individualisierungstrend und neue digitale Geschäftsmodelle

»Insbesondere in gesättigten Märkten, wie wir sie in Europa und in der industrialisierten Welt vorfinden, wird die Individualisierung und Personalisierung von Produkten weiter an Bedeutung zunehmen. Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, diese Produkte mit neuen Technologien und Prozessen wirtschaftlich zu produzieren. Mit dem Bauvorhaben ermöglichen die Landesregierung Baden-Württemberg, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Fraunhofer den inhaltlichen und personellen Ausbau der Forschung des Fraunhofer IPA in diesem Themenfeld«, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Der Neubau hat einschließlich der Erstausstattung ein Investitionsvolumen von rund 37 Millionen Euro, die als Sonderfinanzierung je hälftig von Bund und Land getragen werden. Das Grundstück auf dem Birkhof-Areal wird vom Land zu einem ermäßigten Erbbauzins bereitgestellt.

»Neben modernen Produktionstechnologien sind sogenannte Cyberphysische Systeme (CPS) Enabler für die wirtschaftliche Produktion personalisierter Güter, die ihrerseits mit kognitiver Intelligenz ausgestattet sind. Sie ermöglichen durch ihre Vernetzung und verteilte Intelligenz, die hohe Komplexität personalisierter Produktionssysteme und -prozesse zu meistern«, erklärt IPA-Institutsleiter Professor Thomas Bauernhansl. IPA-Institutsleiter Professor Alexander Sauer ergänzt: »Eine zentrale Linie unserer Forschungsstrategie ist es, Technologien und Strukturen für die industrielle Herstellung personalisierter Produkte in Stückzahl 1 zu entwickeln und für Unternehmen nutzbar zu machen. Insbesondere die additive Fertigung mit einer wachsenden Verfahrens- und Werkstoffvielfalt eröffnet als Schlüsseltechnologie der Personalisierten Produktion große Potenziale.«

Diese Schlüsselkompetenzen der Personalisierten Produktion werden im Zentrum für Cyber Cognitive Intelligence (CCI), im Zentrum für Cyberphysische Systeme (ZCPS) und im Zentrum für Additive Produktion (ZAP) gemeinsam mit der Industrie erforscht und umgesetzt.

Neubau für eine radikal nutzerorientierte Wertschöpfung

Nun kommen die drei Zentren in ein Haus. »Die kompakte viergeschossige Bauform mit Tiefgarage kann den Raumbedarf auf optimierter Grundfläche nachweisen und schont die Ressource Baugrund«, erklärt Professor Stephan Birk von Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten. Der Haupteingang leitet Tagungsgäste wie Mitarbeiter in das repräsentative Foyer mit Atrium und Cafeteria. An diesen lichtdurchfluteten Bereich schließt ein Tagungsraum an, der für 360 Besucher ausgelegt ist. Westlich des Innenhofs sind Technika und Büroflächen über drei Geschosse mit Galerien angeordnet. Die Technika und Labors dienen der Erforschung und Demonstration von Produktionsprozessen. Zum Einbringen und Versetzen der Maschinen und Roboter ist ein Hallenkran vorgesehen.

Im zweiten Obergeschoss liegen weitere Labors der Forschungszentren. Zwei Technikzentralen bilden den oberen Abschluss. Um den Innenhof und auf der Nord- und Südseite, sind die Arbeitsplätze der wissenschaftlichen Mitarbeiter untergebracht. Jedem der drei Forschungszentren ist ein Teil des Obergeschosses zugeordnet. Der Neubau ist die zweite Baumaßnahme des Fraunhofer IPA auf dem Birkhof-Areal, beide folgen der städtebaulichen Zielplanung. 2018 konnten Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten das Verfahren für den Neubau Bauteil V Personalisierte Produktion gewinnen. 2019 hat die Planung begonnen, im Spätsommer 2021 erfolgt nun termingerecht der Baubeginn.

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