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Dienstag, 04 Juni 2024 13:52

Mehr Kapital für von Frauen geführte KI-Start-ups

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Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
v.l.n.r.: Prof. Helen Margetts und Dr. Erin Young (beide Alan-Turing-Institut), Prof. Judy Wajcman (London School of Economics) v.l.n.r.: Prof. Helen Margetts und Dr. Erin Young (beide Alan-Turing-Institut), Prof. Judy Wajcman (London School of Economics) (Bild: London School of Economics/Alan-Turing-Institute)

Eine neue Studie, die die Investitionen von Risikokapitalgebern (VC) in KI nach Sektoren untersucht, ergab, dass trotz eines Zustroms von Finanzmitteln beim Investitionskapital, von Frauen geführte Start-ups benachteiligt werden. Die Studie hat gezeigt, dass die geschlechtsspezifische Differenz im KI-Software Bereich besonders groß ist: Nur 0,7 % (72,9 Mio. £) des seit 2010 insgesamt investierten Kapitals (10,5 Mrd. £) gingen an Start-ups unter weiblicher Führung. Das macht nur 4 % der Gesamtzahl der Start-ups in diesem Sektor aus. Rein männliche Gründerteams hingegen machen 78 % aus und damit fast 77 % des gesamten investierten Kapitals.

Laut Judy Wajcman, Hauptautorin des Berichts und Professorin an der London School of Economics, schadet die fehlende Vielfalt im VC-Ökosystem sowohl den Frauen als auch der Wirtschaft. Die Direktorin des Programms für öffentliche Ordnung am Alan-Turing-Institut, Professorin Helen Margetts, fügte hinzu: „Der Mangel an geschlechtsspezifischer Vielfalt in der Technologie und insbesondere in der KI schränkt die Vielfalt der Perspektiven ein, die für die Förderung von Innovationen erforderlich sind.“

Die Forscher der Studie empfehlen, dass es für Investoren verpflichtend sein sollte, ihre Diversitätsdaten zu melden, insbesondere bei Investitionen in neue Technologien. Sie schlagen vor, Inklusion in die Alltagskultur und -praxis im gesamten KI-Ökosystem zu integrieren. Es wird empfohlen, dass die Regierung und andere Fördereinrichtungen Bildung und Mentoring für Investitionen in KI anbieten, um die Vernetzungsmöglichkeiten für Frauen in der Technologiebranche zu verbessern.

Dr. Erin Young, Forschungsmitglied am Alan-Turing-Institut und Coautorin, ist der Ansicht, dass politische Reformen sich auf die Einbeziehung von Frauen und unterrepräsentierten Gruppen in diesem Bereich konzentrieren müssen, um spürbare Auswirkungen auf Gerechtigkeit und Innovation zu haben.

Während sich die Zahl der von Frauen gegründeten Unternehmen im Jahr 2022 verdoppelt hat, änderte sich der prozentuale Anteil in diesem Zeitraum kaum: Etwa 11 % der Start-ups mit mindestens einer Gründerin erhalten eine Finanzierung. Laut Analyse von früheren Arbeiten des Forschungsteams, sind das weniger als 3 % der VC-Finanzierungen für KI-Startups mit weiblichen Gründern.

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