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Betriebserfahrungen beider Behandlung cyanidischer Abwässer

Artikelnummer: GALVANO-16595
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Betriebserfahrungen beider Behandlung cy
1 Problemstellung
Im Bereich der Galvanotechnik werden eine ganze Reihe von Prozeßlösungen unter Einsatz von Cyaniden betrieben. Das betrifft neben einigen elektrolytisch arbeitenden Entfettungsbädern insbesondere wichtige Elektrolyte zur Metallabscheidung. Die größte Bedeutung haben dabei die Elemente und Legierungen Kupfer, Zink, Silber, Gold, Cadmium, Messing und Bronze. Durch Vermischung von Abwasserteilströmen gelangt häufig auch Nickel in cyanidhaltige Lösungen, obwohl es keinen cyanidhaltigen Nickelelektrolyten (mehr) geben sollte. Außerdem ist häufig Eisen in Elektrolyten enthalten. Durch Elektrolytausschleppungen von Ware und Warenträger aus Elektrolyten ins Spülwasser werden Lösungen mit unterschiedlichen Cyanidgehalten erhalten, die entgiftet werden müssen. Darüber hinaus müssen die eigentlichen Elektrolyte in größeren Abständen verworfen und neu angesetzt werden, was die Notwendigkeit der Entgiftung hochcyanidischer Elektrolyte nach sich zieht. Im Osten Deutschlands stand nach 1989 durch die beispiellose Liquidationswelle in der Metallindustrie (von ca. 1.500 Betrieben aus der ehemaligen DDR produzieren heute in den neuen Bundesländern noch weniger als 200) die Problematik Elektrolytentsorgung ver- stärkt auf der Tagesordnung.
 
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