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Montag, 15 November 2021 09:00

Winzige Roboter behandeln schonend

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Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Der Mikroroboter ist 3 mm lang und 1,2 mm im Durchmesser und ist damit kleiner als ein Reiskorn. Er wurde 3D-gedruckt und magnetisch beschichtet. Einsatzbild: Der Mikroroboter wurde mit Magnetfeldern durch ein Modell der mittleren Hirnarterie gesteuert. Der Mikroroboter ist 3 mm lang und 1,2 mm im Durchmesser und ist damit kleiner als ein Reiskorn. Er wurde 3D-gedruckt und magnetisch beschichtet. Einsatzbild: Der Mikroroboter wurde mit Magnetfeldern durch ein Modell der mittleren Hirnarterie gesteuert.

Am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE werden winzig kleine, schwimmende Roboter entwickelt, die sich in Zukunft wie U-Boote durch den Körper steuern lassen sollen. Der entwickelte Mikroroboter ist mit 3 mm Länge und 1,2 mm Breite kleiner als ein Reiskorn.

Die Wissenschaftler des Instituts für Medizintechnik und des Fraunhofer IMTE haben gemeinsam mit der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin und der Klinik für Neuroradiologie des UKSH, Campus Lübeck, einen solchen Mikroroboter mithilfe von Magnetfeldern im Modell durch die mittlere menschliche Hirnarterie zu einem künstlichen Aneurysma gesteuert [1].

Das Ziel des wissenschaftlichen Teams ist es, medizinische Eingriffe und Behandlungen möglichst schonend durchzuführen, sowie Medikamente so zu verabreichen, dass sie verstärkt am Ort der Erkrankung wirken. Es wurde ein magnetischer Mikroroboter entwickelt, der nur mit Magnetfeldern durch den menschlichen Körper gesteuert werden kann. In Zukunft könnte dieser Roboter Medikamente z. B. direkt zu einem Tumor bringen und so Nebenwirkungen von Chemotherapeutika verringern.

Der magnetische Mikroroboter kann auch zur Behandlung von verstopften Blutgefäßen oder Aneurysmen angewendet werden. Wenn ein Mikroroboter ferngesteuert in das Aneurysma gebracht werden und es verschließen kann, wäre das ein großer Fortschritt.

Der Mikroroboter wurde mittels additiver Fertigung – also dem medizinischen 3D-Druck – hergestellt und mit einem magnetischen Lack beschichtet. Für die Beschichtung wurden magnetische Nanopartikel verwendet, die am Institut für Medizintechnik hergestellt werden. Drehende magnetische Felder bewirken eine Drehung und Vorwärts- bewegung des magnetischen Mikroroboters. Für die Untersuchungen wurde ein Modell einer mittleren Hirnarterie aus Patientendaten erstellt, durch das der Mikroroboter erfolgreich in ein Aneurysma gesteuert werden konnte.

Quelle: Universität zu Lübeck

Weitere Informationen

  • Ausgabe: 10
  • Jahr: 2021
  • Autoren: Dr. Stephan Reuter
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