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Problemorientierte Oberflächenanalytik
Freitag, 25 März 2022 11:00

Mehr Output durch Modul-Bauweise

von Redaktion
Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten
Die erweiterte Komplettanlage  bei Mahle in Baden-Württemberg.  Zu den fünf bisherigen Behandlungs-  und Beschichtungsmodulen kam jetzt  ein weiteres hinzu Die erweiterte Komplettanlage bei Mahle in Baden-Württemberg. Zu den fünf bisherigen Behandlungs- und Beschichtungsmodulen kam jetzt ein weiteres hinzu

Decker Anlagenbau hat im Kundenauftrag eine vollautomatische Anlage zur partiellen Oberflächenbehandlung und Beschichtung von Zylindern erweitert.

Als die Fachleute von Decker Anlagenbau Anfang 2020 die Anlage an den Automobil-Zulieferer Mahle in Baden-Württemberg lieferten und übergaben, ahnten sie bereits: Es wird – auch jenseits regelmäßiger Service- und Wartungstermine – ein Wiedersehen geben. Die Decker-Konstrukteure konzipierten die Anlage zur partiellen Oberflächenbehandlung und Beschichtung von Zylindern von Anfang an modular, um sie bei entsprechender Entwicklung der Auftragslage des Kunden erweitern zu können.

„Die Vorfertigung von einzelnen Modulen kann für zweierlei Kundenanforderungen die ideale Antwort sein“, sagt Decker-Geschäftsführer Bernhard Hilliges. Entweder, wenn Volumina und Absatzzahlen beim Kunden steigen, oder wenn es bei der Montage vor Ort ganz schnell gehen muss, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. „Auf beide Situationen ist Decker perfekt eingestellt“, so Hilliges. Im konkreten Fall trafen beide Kundenanforderungen gleichzeitig zu: Die benötigte Aufrüstung der Anlage zur Steigerung des möglichen Produktionsvolumens sollte bei gleichzeitig möglichst kurzem Produktionsausfall durch die Erweiterungsarbeiten umgesetzt werden.

Partielle Oberflächenbehandlung

Greifer in einem Modul der AnlageGreifer in einem Modul der AnlageBei Mahle stieg seit der Produktionsübergabe der ursprünglichen Anlage das für die Anlage relevante Auftragsvolumen. Entsprechend freute sich die Decker-Mannschaft über einen Auftrag zur Anlagenerweiterung, der ihnen ein Wiedersehen mit den Decker-Fachleuten bescherte. Zu den fünf bisherigen Behandlungs- und Beschichtungs-Modulen kam zum Jahreswechsel nun ein sechstes dazu – das erhöht den Output der Galva- nikanlage erheblich.

Die Aufgabe der Anlage ist die Oberflächenbehandlung und Beschichtung von Zylinderlaufflächen, um eine verschleißresistente Oberfläche gegenüber dem in der Zylinderbohrung laufenden Kolben zu erzielen. Bei dem anspruchsvollen Verfahren dieser speziellen Anlage kommt als Besonderheit nicht das ganze Bauteil, sondern nur die eigentliche Zylinderlauffläche des Bauteils mit Pro- zess-Chemikalien in Berührung. „Das ist schon eine besondere Anlage, diese Anforderung können im vollautomatischen Bereich nicht allzu viele erfüllen“, erklärt Hilliges. Schon in die Grundkonfiguration der Anlage hatte das Decker-Team 50.000 Teile verbaut.

Just-in-Time-Verfahren

Prozessbehälter auf der AnlagenrückseiteProzessbehälter auf der AnlagenrückseiteDer Zusammenbau des Erweiterungsmoduls bei Decker Anlagenbau wurde im November 2021 fertiggestellt, im Dezember 2021 erfolgten nun sowohl die Aufstellung des neuen Moduls vor Ort beim Kunden wie auch weitere Erweiterungs- und Umbauarbeiten am schon bestehenden Teil der Anlage. Ein Just-in-Time-Verfahren, das sowohl auf den Millimeter als auch auf die Minute sitzen muss, da noch vor dem Jahreswechsel der Abschluss der Umbauarbeiten und bereits Anfang Januar 2022 wieder der erneute Produktionsanlauf geplant waren. „Unser Weihnachtsgeschenk war der, trotz des engen Zeitrahmens, termingerecht fertiggestellte Abschluss der Umbauarbeiten“, sagt Clemens Zhorzel, der sich bei Decker als Projekt- und Montageleiter um die Erweiterung kümmert.

Im Januar 2022 nahm Mahle die Anlage dann wie geplant wieder in Betrieb. Weitere Wiedersehen gibt es auch nach dem Abschluss der Maßnahme: Decker wartet für die Baden-Württemberger alljährlich eine 2011 installierte Beizanlage mit Dosierstation.

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