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Dienstag, 26 April 2022 07:28

Schweizer Gruppe: 25% Umsatz-Plus

Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten
Marc Bunz (li.) und Nicolas-Fabian Schweizer, die Vorstände der Schweizer Electronic AG Marc Bunz (li.) und Nicolas-Fabian Schweizer, die Vorstände der Schweizer Electronic AG

Im vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2021 bestätigen die Schweizer Gruppe und die Schweizer Electronic AG ihre bislang vorläufigen Zahlen für 2021: Der Umsatz der gesamten Unternehmensgruppe von 122,7 Mio. € (Vorjahr: 98,3 Mio. Euro) entspricht einer Steigerung von nahezu 25 % zum Vorjahr. Dahinter stehen deutliche Marktanteilsgewinne, so die Unternehmensgruppe. Die Schweizer Electronic AG in Schramberg verzeichnen 90,6 Mio. € Umsatz – 19 % mehr als im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) der gesamten Gruppe betrug -8,5 Mio. Euro (2020: -9,5 Mio. Euro). Die EBITDA-Quote verbesserte sich im Vergleich zu Vorjahr auf -6,9 % (2020: -9,7 %). Ohne China wurde in der Gruppe im Jahr 2021 ein EBITDA in Höhe von +9,1 Mio. Euro erzielt. Die Entwicklung des Umsatzes als auch des EBITDA liegt innerhalb der Unternehmenserwartungen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2021 5,3 % (Vorjahr: 17,4 %). Unter Berücksichtigung der im Januar 2022 vollzogenen Beteiligung an der chinesischen Tochtergesellschaft von Schweizer durch den strategischen Partner WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. mit Sitz in China (WUS) betrüge die Eigenkapitalquote 10,5 %. Die Beteiligung erfolgte im Rahmen einer Kapitalerhöhung, wodurch dem Konzern Eigenmittel in Höhe von 10,5 Mio. EUR zuflossen.

Die Ergebnisse der Schweizer Electronic AG in Schramberg verzeichnen mit einem Umsatz von 90,6 Mio. € einen Zuwachs von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Dies wurde trotz des weiterhin sehr schwierigen europäischen Marktumfelds erreicht. Der klare Turnaround zeigte sich bei der Ertragslage. Nach einem Verlust in den beiden Vorjahren betrug das operative Ergebnis (EBIT) +2,0 Mio. Euro, was einer Verbesserung von +9,5 Mio. Euro zum Vorjahr entspricht. Die Eigenkapitalquote der Einzelgesellschaft stieg auf 43,8 Prozent (Vorjahr: 41,8 Prozent).

AG-Vorstandsvorsitzender Nicolas-Fabian Schweizer kommentiert: „Das abgelaufene Geschäftsjahr hat erneut viele Herausforderungen mit sich gebracht. Selbst wenn sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen zwei Jahren anders darstellten als erwartet, sind wir dennoch sehr zufrieden mit dem Erreichten. Die 2020 begonnene Restrukturierung des Standorts Schramberg war sehr erfolgreich. Nach einem verlustreichen Jahr konnten wir einen erfolgreichen Turnaround erzielen und den Standort Schramberg in 2021 in die Gewinnzone zurückführen. Im Jahr 2022 werden wir diesen eingeschlagenen Weg beibehalten.“

Zum Ausblick ergänzt Marc Bunz, Finanzvorstand: „Auch für das Jahr 2022 erwarten wir positive Impulse für unser Geschäftsvolumen. Diese Erwartung wird getrieben durch den fortschreitenden Hochlauf unseres chinesischen Werks und einer stärkeren Auslastung im Werk in Schramberg. Die Profitabilität wird, entsprechend dem Jahr 2021, deutlich von der Entwicklung im chinesischen Werk bestimmt sein. Bilanziell wird ein Schwerpunkt auf die Stärkung der Eigenkapitalbasis, insbesondere bei unserer chinesischen Tochtergesellschaft, gelegt.“

Im vierten Quartal 2021 haben sich die operativen Ergebnisse des Konzerns gegenüber den Vorquartalen überwiegend verbessert. Insbesondere hat sich das Bruttoergebnis mit -0,3 Mio. € deutlich erholt. Dies ist besonders auf die im neuen Werk in China durchgeführten Maßnahmen zur Reduzierung der lokalen Verluste zurückzuführen. Mit einem Konzern-Umsatz von 32,4 Mio. € wurde im vierten Quartal eine EBITDA-Quote von -4,9 % erzielt. Eine Anpassung des latenten Steuerguthabens für das Werk in China führte hingegen zu einem Periodenergebnis von -8,6 Mio. Euro im Schlussquartal 2021.

Die Entwicklung für das Jahr 2022 ist aufgrund der geopolitischen Lage, insbesondere der Ukraine-Krise und den verschärften Pandemie-Maßnahmen in China, schwer zu beurteilen. Trotz der sehr hohen Auftragsbestände bestehen hohe Unsicherheiten. In Abwägung der aktuell bekannten Chancen und Risiken erwartet der Vorstand für das Jahr 2022 ein weiteres Umsatzwachstum zwischen +10 und +20 Prozent. Unter anderem wird der Serienanlauf der Embedding-Technologie dazu beitragen. Es ist zu erwarten, dass steigende Energie- und Rohstoffpreise die Verbesserung der operativen Ergebnisse erschweren. Die Erwartung für die EBITDA-Quote liegt zwischen -4 und +1 Prozent. Die laufenden Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung werden unvermindert weitergeführt. Die Erwartung für die Eigenkapital-Quote liegt zwischen 6 und 11 Prozent. Hierzu sind weitere Kapitalmaßnahmen geplant. Der vollständige Bericht für das Geschäftsjahr 2021 ist auf der Unternehmens-Website im Bereich Investoren & Medien / Geschäftsbericht verfügbar.

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