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Donnerstag, 13 Oktober 2022 11:37

Plant Intel eine massive Entlassungswelle?

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Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten
Plant Intel eine massive Entlassungswelle? Bild: Intel

Noch ist es eine gezielte Spekulation, die am 11. Oktober 2022 vom Online-Dienst Bloomberg News in die Welt gesetzt und sogleich von allen Hightech-Medien als Sensationsmeldung weltweit aufgegriffen wurde: Intel plane angeblich Personalkürzungen im großen Maßstab.

Laut Bloomberg wolle Intel mit der Maßnahme seine Profitabilität aufzubessern. Von einigen Tausend Entlassungen, bis zu 20 % des derzeitigen Personalstamms von mehr als 113 000 Mitarbeitern, ist die Rede, vorzugsweise im Sales- und Marketingbereich.

Bislang hat Intel diese Meldung weder bestätigt oder dementiert, und auf den diversen Intel-Websites, in den USA und in Deutschland, ist davon keine Rede. Das wird erst am 27.10. erwartet, wenn Intel die Ergebnisse seines dritten Geschäftsquartals vorstellt. Doch alle Anzeichen sprechen für Bad News, wie sie bereits im Juli für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2022 gemeldet wurden: die Aussicht auf einen um 11 Mrd. $ geringeren Jahresumsatz als zuvor projektiert. „Wir verringern unsere Kernaufwendungen im Kalenderjahr 2022, und wir werden in der zweiten Jahreshälfte weitere Maßnahmen ergreifen“, ließ Intel-CEO Pat Gelsinger schon damals verlauten.

Für Intels drittes Geschäftsquartal erwarten Branchenanalysten nochmals einen Rückgang der Umsätze um 15 %. Auch die Gewinnmargen, so die Analysten, sind stark gesunken. Das Gesamtergebnis für 2022 dürfte demnach um 68 Mrd. $ (nach zuvor 76 Mrd. $) liegen. Entsprechend schwach ist der aktuelle Börsenkurs. Alles das, so heißt es, sei der nachlassenden Nachfrage nach PC-Prozessoren geschuldet. Die Inflation, Export-Restriktionen in Richtung China und die Sättigung des Bedarfs nach dem Corona-bedingten Home-Office-Aufschwung im vergangenen Jahr zeigen sich auch in den Verkaufsziffern anderer Prozessoranbieter wie AMD, Nvidia, ARM und Oracle. Auch bei den Anwendern Dell und Lenovo deuten die Zeichen auf einen Abschwung.

Im historischen Rückblick, so Bloomberg, gab es bei Intel die letzte größere Entlassungswelle im Jahr 2016. Damals wurden 12 000 Jobs, 11 % der Mitarbeiterzahl, gestrichen. Seitdem liefen lediglich interne Trimmaktionen wie die Einstellung der Fertigung von Chips für Mobiltelefone und Drohnen. Seit Beginn des Jahres gibt es aber bereits einen Einstellungsstopp. Das kontrastiert mit der aktuellen Verlautbarung von Gelsinger über die von ihm veranlasste erfolgreiche Umstellung der Fertigung auf das ‚Interne Foundry-Modell' unter dem Siegel seiner IDM2.0 Strategie, deren ‚zweite Phase' soeben angelaufen sei. Auch stehen gewaltige Investitionen in neue Waferfabs in den USA und Europa auf der Agenda. Am 27. 10. wissen wir mehr.

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