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Freitag, 28 August 2020 07:00

Neue Verfahren – Laserschweißen mit Zusatzdraht jetzt auch bei großen Materialdicken und Spaltbreiten

von Redaktion
Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Das neue LMWT-Verfahren ermöglicht mit mehreren Zusatzdrähten erstmals den Einsatz von Lasern auch beim Fügen von dicken Blechen oder bei großen Spaltbreiten Das neue LMWT-Verfahren ermöglicht mit mehreren Zusatzdrähten erstmals den Einsatz von Lasern auch beim Fügen von dicken Blechen oder bei großen Spaltbreiten

Die neue Laser-Multi-Wire-Technologie (LMWT) des Berliner Unternehmens SKLT ermöglicht erstmals das Fügen von dicken Stahl- oder Aluminiumblechen mit Laser selbst bei Spaltbreiten bis zu 3 mm mit hoher Prozessgeschwindigkeit. Auch das Beschichten von Oberflächen ist mit diesem Verfahren sehr effizient realisierbar.

Grundlage der LMWT ist ein im industriellen Einsatz bewährter Laserbearbeitungskopf des Berliner Experten Scansonic, den die Ingenieure von SKLT anwendungsgerecht weiterentwickelt haben. Ihr Prinzip: Im Prozesspunkt laufen mehrere Zusatzdrähte zusammen, die dann von einem oszillierenden Laserstrahl simultan aufgeschmolzen werden. Auf diese Weise lassen sich – je nach Anzahl der verwendeten Zusatzdrähte und Prozessparameter – selbst Nähte bis zu 10 mm Breite mit dem Laser in einem Arbeitsgang herstellen.

Ein intelligentes Steuerungskonzept sorgt für die op-timale Energieverteilung in der Naht sowie für den Gleichlauf der Drahtantriebe. Über einen Autofokus wird die Spotgröße auch bei Schwankungen in der Bauteillage konstant gehalten. So funktioniert das neue Verfahren problemlos selbst bei unsteten Fügebedingungen.

LMWT erweitert die Einsatzmöglichkeiten des hochflexiblen Werkzeugs ‚Laser'. Das Laserfügen punktet mit hohen Prozessgeschwindigkeiten und geringem thermischem Verzug der Bauteile. Voraussetzung war jedoch bisher die vergleichsweise spaltfreie Positionierung der Fügepartner.

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  • Ausgabe: 8
  • Jahr: 2020
  • Autoren: Redaktion

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