Eugen G. Leuze Verlag GmbH & Co. KG
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Eugen G. Leuze Verlag

Wolfram ermöglicht die Funktionalisierung von Oberflächen in vielfältiger Weise, etwa durch Korrosions- und Strahlenschutz und thermische Leitfähigkeit. Nun ist eine Mischkristall-Legierung in Pulverform entwickelt worden, deren Einsatz im 3D-Druck oder in Beschichtungsverfahren möglich ist.

Erster Kongresstag nach der Eröffnung war der 15. September. Jetzt startete das Vortragsprogramm im Congress Center am Rande des Leipziger Messegeländes. Rund 50 der 90 Vorträge wurden an diesem Tag gehalten. Ein großer Block beschäftigte sich dabei mit Klimaneutralität & Energie- und Ressourceneffizienz (lesen Sie hierzu auch unseren Artikel „Der Weg zum klimaneutralen Unternehmen“ auf S. 1457). Eigens wegen der Energieproblematik infolge des Ukrainekriegs hatte der ZVO ein Energieforum initiiert, das den Tag einleitete.

Nachdem die vergangene Ausgabe der Industriemessen Intec und Z aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich als virtuelle Veranstaltung durchgeführt werden konnte, laufen nun die Vorbereitungen für die Präsenzmessen vom 7. bis 10. März 2023 auf der Leipziger Messe auf Hochtouren. Zudem erhält der Messeverbund weitere Verstärkung – die GrindTec, internationale Fachmesse für Werkzeugbearbeitung und Werkzeugschleifen, findet ab dem kommenden Jahr parallel zur Intec und Z statt. Der Messeverbund Intec, Z und GrindTec ist ein wichtiger Branchentreff in 2023 für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung, Zulieferindustrie und Werkzeugbranche in Europa.

Dienstag, 15 November 2022 11:03

Unitemp: Neuer RTP-Ofen und Drahtbonder

von

Seit nunmehr 20 Jahren verkauft UniTemp RTP-Öfen, die durch ihre Kompaktheit und Flexibilität überzeugen. Nun wurde die Produktlinie durch das Model RTP-200 erweitert. Anlass war die Entwicklung eines Ofens der ein Vakuum von 5x10-5 hPa in 30 Minuten und 5x10-6 hPa in 90 Minuten erreicht. Durch ein getrenntes Kammersystem eignet sich dieser Ofen auch ideal für die Anwendung mit Wasserstoff und Sauerstoff. Er ist für Halbleiterprozesse mit einer Wafergröße von bis zu 200 mm und einem Druckbereich von bis zu 10-3 hPa (optional als Hochvakuumofen bis 10-6 hPa) konzipiert. Er eignet sich optimal für eine Vielzahl von Halbleiterprozessen, insbesondere auch im R&D Bereich sowie für Klein- und Kleinserienproduktion.

Die 6-Achsen-Trägheitsmesseinheit (IMU) BMI323 von Bosch Sensortec kombiniert eine präzise Beschleunigung und Drehratenmessung (gyroskopisch) mit intelligenten bewegungs-auslösenden Interrupt-Funktionen. Die neue IMU besteht aus einem triaxialen 16-bit Gyroskop, einem triaxialen Beschleunigungsmesser und Temperatursensor auf einem Chip. BMI323 bietet eine schnelle und genaue Trägheitsmessung in allen Applikationen. 

cms electronics verfolgt das First-Time-Right-Design und optimiert sein One-Stop-Shop Konzept mit einem erweiterten Entwicklungsprozess.

Dienstag, 15 November 2022 09:57

electronica 2022

von

Konferenzen

Automotive Conference: 15. November: electronica 

Besuchern dieser eintägigen Konferenz bleibt die Qual der Wahl: 18 Vorträge kommen zu Gehör, parallel jeweils drei. Die Themenschwerpunkte sind die Nachhaltigkeit der Lieferkette, elektrisch-elektronische Architektur (E/E) und E-Mobilität.
Den Auftakt bilden die Keynotes von Christian Päschel (Varroc Group) über den rasanten Aufstieg der indischen Elektronikbranche (beachten Sie hierzu unser Gespräch mit Bhupinder Singh, dem CEO der Messe München Indien, auf Seite 1600), von Wolfram Harnack (ROHM) über die globale Siliziumkarbid-Lieferkette und ihre Auswirkungen auf den Ausbau der Elektromobilität sowie von Stephan Berlitz (AUDI) mit dem etwas kryptischen Titel ‚Digitales Licht für ein digitales Leben‘. Interesse wecken die Voträge von Fabian Fikeldey (Elmos) über Kurzstrecken-LiDAR-Systeme zum ‚Kampfpreis‘ von unter 50 Euro und von Gunther Spanner (VHS Electronics) über neuromorphe Chips – ein Forschungsgebiet der Bionik und Neuroinformatik –, die für Embedded Systems eine Revolution versprechen.

Embedded Platforms Conference: 16. November: electronica 

Diese Konferenz versteht sich als Kommunikationsplattform für Anbieter von Komponenten, Tools, Software und Lösungen von Embedded Plattformen. In der Keynote spricht Volker Ziegler (Nokiar ) über Anforderungen an die Kommunikation im kommenden Jahrzehnt, die Schlüsseltechnologien von 6G sowie globale Trends wie Entglobalisierung, Sicherheitsrisiken und Nachhaltigkeit, die zunehmend bei geschäftlichen Entscheidungen mitgedacht werden müssen. Insgesamt 35 Vorträge zu Themen wie Power Electronics, FPGA, Künstliche Intelligenz und Sensorik warten auf die Zuhörerschaft. Zum letzteren Komplex weckt besonderes Interesse der Vortrag von Andrea Ronco (Zentrum für projektbasiertes Lernen, ETH Zürich), der sich mit der Bedeutung der Sensorik für das vielerwartete ‚Internet der Dinge‘ (IoT) auseinandersetzt – und mit einer interessanten Lösung, die Intelligenz vom Host-Gerät, etwa einem Mikrocontroller, auf den Sensor selbst zu verlagern. Und gleich mehrere Vorträge behandeln Neuerungen Bauelementen aus Galliumnitrid und Bestandteil von Legierungen bei High-electron-mobility-Transistoren (GaN-HEMT) – parallel sprechen darüber Kenichi Yoshimochi (ROHM), Calros Toyos Bada und Nirmana Pererda (Cambridge GaN Devices).

Wireless Congress 2022: Systems & Applications: 16.-17. November

Ausgerichtet vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Messe München und der Fachzeitschrift ‚Elektronik‘ richtet diese Konferenz ihr Augenmerk auf den kontinuierlichen Fortschritt in der Wireless-Technologie. Im breiten Themenspektrum fallen der Vortrag von Roel Ottink (DETC Forum) über den Funkstandard DETC auf, der eine störungsfreie und relativ abhörsichere Übertragung ermöglicht und gerade eine Renaisssance erlebt, und der Vortrag von Marisol Cabrera Gomez (Monolithic Power Systems) über den Simulator SIMetrix zur Bewertung des Verhaltens von Stromschienen für eingebettete Prozessoren der nächsten Generation.

Parallel zur electronica 2022 präsentiert die Semicon Europa 2022 in München wichtige Innovationen in fortschrittlichen Hightech-Komplexen wie Smart Mobility, Smart MedTech, Advanced Packaging, Fab Management, Materialien und weiteren Wachstumstreibern der Halbleiterindustrie. Entsprechend steht sie unter dem Schlagwort ‚Chips Powering The Data Age‘.

Montag, 05 Dezember 2022 10:59

Bericht aus Indien

von

Künstlerische Metallteppiche

Persische Teppiche gibt es seit mindestens 2500 Jahren und sie sind weltberühmt. Interessanterweise haben Wissenschaftler an der Razi Universität in Kermanshah, Iran, jetzt einen wissenschaftlichen Prozess beschrieben, bei dem konzentrische, Multielement-Metallteppiche durch das sogenannte One-Pot-Electroplation fabriziert werden. Ein schwebendes Stück Nickelschaum als bipolare Elektrode (BPE) wird in einer wässrigen Lösung gedreht, die ein ternäres Gemisch von Metallionen enthält. Ein ausreichendes Gleichstrompotential wird an die Antriebselektroden angelegt. Die Parameter Potentialgradient, Rotation und Konzentration/kinetische Polarisation werden variiert, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Erzeugung des radialen Multielement-Gradienten wurde in einer „One-Pot“-Galvanisierung für Kunstschmuck getestet (Abb. 1).

Freitag, 02 Dezember 2022 10:59

Brief aus England

von

Steht uns ein schwieriger Winter bevor?

Unsere Gedanken sollten im kommenden Winter bei uns, unseren Unternehmen aber auch bei den tapferen Menschen in der Ukraine sein. Im vergangenen Februar, als Wladimir Putin mit seinen sogen. „Special Military Operations“ begann, erkannten wir bald, dass sein Ziel – ganz einfach – darin bestand, das Land militärisch zu erobern. Aber in den letzten Wochen scheint sich das geändert zu haben. Jetzt scheint Putin zu erkennen, dass er nicht in der Lage sein wird, die Ukraine zu erobern, jetzt will er sie offenbar einfach nur zerstören. Mit Raketen und „Kamikaze-Drohnen“ zielt er nicht auf militärische Einrichtungen, sondern auf Kraftwerke, Stromleitungen, Wasserwerke, Schulen, Wohnhäuser etc. Mit Raketen und Drohnen, die Hunderte von Kilometern entfernt gestartet werden, sind seine Soldaten keiner Gefahr ausgesetzt. Eine iranische Shahed 136 Kamikaze-Drohne kostet vielleicht 20.000 Euro. Sie trägt einen Sprengkopf von bis zu 50 kg Sprengstoff und Russland hat offenbar ca. 3000 Einheiten gekauft oder bestellt. Das ukrainische Militär scheint jedoch mindestens 50 %, in einigen Fällen sogar bis zu 80 % der ankommenden Drohnen abzuschießen, die 180 km/h schnell sind. Die Drohnen werden per GPS (Global Positioning Satellite) gesteuert – das ukrainische Militär lernt gerade, dieses Signal zu stören.

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