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Eugen G. Leuze Verlag
Donnerstag, 24 Dezember 2020 13:00

Materialforschung bei Endoprothesen

von

Endoprothesen helfen seit 130 Jahren den Patienten zu alter Beweglichkeit zurück. Pionierarbeit leistete 1890 Themistocles Gluck in Berlin. Trotz der langen Erfahrung im Bereich der Implantattechnologie, gilt es immer noch die Lebensdauer eines Implantats im Körper des Patienten zu verlängern und die Notwendigkeit für eine Revisionsoperation zu beseitigen. Die Hauptaufgabe liegt dabei bei den Materialwissenschaftlern. Gleich zwei Fraunhofer Institute haben in neuesten Untersuchungen Hüftendoprothesen verbessern können, wie im Folgenden berichtet wird.

Am 30. September 2020 endete die aktive Zeit von Prof. Dr. Günter Bräuer als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST.

"Blödem Volke unverständlich“ – diese Worte stehen in den „Galgenliedern“ von Christian Morgenstern, und er beschreibt darin die Art, wie man auf dem Galgenberg „des Lebens Spiel“ betreibt, um an „des Daseins tiefem Ernst“ Rache nehmen zu können. Der Ernst und das Spiel – sie scheinen sich auf den ersten Blick eher unversöhnlich gegenüberzustehen und nicht zueinander zu finden, doch der zweite Blick kann etwas anderes erkennen lassen.

Mitarbeiter der Innovent e.V. Technologieentwicklung in Jena haben als spätere Benutzer in der Beta-Testphase die Plasmaaktivierung verschiedener Kunststoffe nach der Behandlung mit dem piezobrush® PZ3 und dem Modul „Standard“ untersucht. Die Untersuchung der Kunststoffe PP, PC und PTFE mit dem piezobrush® PZ3 zeigen, dass bereits eine einzige Überfahrt der Oberflächen mit einer Geschwindigkeit von 20 mm/s eine signifikante und reproduzierbare Verbesserung der Benetzbarkeit erzeugt.

Hochpigmentierte Zinkstaubgrundierungen („zinc rich primers“, ZRP) können Stahlkonstruktionen auch unter stark korrosiver Beanspruchung langfristig vor Korrosion schützen. Hierin agieren die Zinkpigmente als Opferanoden, die bei elektrischem Kontakt zum Substrat einen kathodischen Korrosionsschutz liefern.

Viele Himmelskörper wie Sterne oder Planeten enthalten Materie, die hohen Temperaturen und Druck ausgesetzt ist, Fachleute sprechen von warmer dichter Materie (WDM). Obwohl dieser Zustand auf der Erde nur im Erdkern vorkommt, schafft die Erforschung der WDM grundlegende Voraussetzungen für zahlreiche Zukunftsbereiche wie saubere Energie, härtere Materialien oder ein besseres Verständnis unseres Sonnensystems. Ein Team um das Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), zeigt nun, dass sich warme dichte Materie deutlich anders verhält als angenommen, was ihre bisherige Beschreibung in Frage stellt.

Montag, 21 Dezember 2020 13:00

Neue Software prüft Oberflächen

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Zunehmender Produktpiraterie wird unter anderem durch fälschungssichere Oberflächen begegnet. Auch die Ästhetik muss stimmen. Lasermarkierung, Tampon- und Digitaldruck kommen zum Einsatz.

Der Vorteil der Metallisierung von Kunststoffen liegt in der Möglichkeit, verschiedene Eigenschaften der einzelnen Werkstoffe zu kombinieren und so funktionelle Bauteile zu schaffen. Kunststoffe sind leicht und flexibel, und die metallische Schicht eröffnet neue Möglichkeiten zur Modifizierung der Eigenschaften des Kunststoffes. In diesem Zusammenhang bestand das Hauptziel der hier durchgeführten Untersuchungen in der Entwicklung zweier Verfahren zur außenstromlosen Metallisierung mittels Palladium-Bekeimung, ohne dass die Kunststoffoberflächen einer Chrom-Schwefelsäure-Beize ausgesetzt werden.

Wiege der Galvanotechnik in Deutschland - VEB Galvanotechnik Leipzig (GTL) 1985 bis 1989: Das Jahr 1989 stand maßgeblich unter dem Einfluss der politischen Umwälzungen in den europäischen Ostblockstaaten, die durch den wachsenden Protest der Bevölkerung hervorgerufen wurden. Mit den ersten demokratischen Parlamentswahlen in Polen, dem Abbau der Grenzanlagen Ungarns zu Österreich im Mai sowie der Grenzbefestigungen der Tschechoslowakei im Dezember und dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 kam es zur Öffnung des Eisernen Vorhangs. Auf die einzelnen Ereignisse in diesem Jahr wird nicht eingegangen, da sie sicher noch in guter Erinnerung sind.

Die hybride Leichtbauweise ist von großem Interesse in der modernen Automobilindustrie. Die Kombination aus Stahl- und Aluminiumbauteilen zur Gewichtsreduktion spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Folglich ist die Erforschung geeigneter Fertigungstechnologien zur Verbindung dieser Werkstoffe vor allem im Bereich Karosseriebau zwingend erforderlich. Neben Verfahren wie Schweißen und Löten stellt das Druckgießen eine innovative Methode zur Herstellung von Aluminium/Stahlblech-Hybridbauteilen dar.

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