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Dienstag, 01 September 2020 07:00

Im Gegenteil! - Das Corona-Paradox

von Ernst Peter Fischer
Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

In den Frühlingstagen 2020 dreht sich die Welt um etwas, das wie ein Fußball aussieht, aber weniger Freude macht und ansteckend ist. Gemeint ist das Corona-Virus, aus dessen Präsenz die Printmedien dadurch Kapital zu schlagen versuchen, dass auf fast jeder Seite ein fast Prominenter nervige Vorhersagen macht, was danach sein wird und der Ball wieder rollt.

Säkulare Menschen nehmen gerade das Gegenteil von dem an, was gläubige Christen im römischen Reich vor mehr als tausend Jahren dachten, als sie eine Pestepidemie erleben mussten. Damals glaubte man an ein Ende der Welt und gab alle Hoffnung auf, was die Krankheit bis zum Ende des Imperium Romanum immer wieder zurückkehren ließ. Heute plant man auf dem Höhepunkt der Infektionsrate den Neuanfang, wobei nur diskutiert wird, was dann zum alltäglichen Leben gehört – mehr Online-Shopping, mehr Home-Office, mehr Geld für Pflegekräfte?

Bei allem Optimismus für das gesamte Dasein denke ich nicht, dass das derzeitig unüberhörbare Gemurmel der Verantwortlichen über eine finanzielle Höherstufung der Retterinnen und Retter nach Überwindung der Krise Bestand haben wird. Wahrscheinlicher ist, dass die Automobilindustrie, ihre Aktionäre und andere Geldwäscher in den Banken wegen ihrer ungemeinen Systemrelevanz vorsorglich bedient werden. Man wird nicht die belohnen, die es verdient und nötig haben und heute als Heldinnen und Helden gefeiert und mit Brotkrumen abgespeist werden, sondern im Gegenteil sich wie immer denen zuwenden, die bereits an ihren systemrelevanten Forderungen feilen. Die Pflegekräfte haben derweil genug mit ihren Patienten zu tun.

Wie dem auch sei: Abgesehen von diesem Elend erlaubt die Coronazeit die Beobachtung, dass die angeordnete Reduktion physischer Kontakte niemanden besonders gestört hat. Mir scheint dabei, dass das iPhone vorbereitet hat, was das Virus jetzt erzwingt, nämlich menschliche Beziehungen zu ignorieren und Gespräche auf das Zeigen von Bildern auf den Handydisplays zu reduzieren. Zu den Standardkommentaren in den Medien gehört der Satz, „Nichts wird nach Corona so sein wie zuvor.“ Ich glaube, dass das Gegenteil wahrscheinlicher ist und alles so bleiben und fixiert wird, wie es vorher war und jetzt ist.

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  • Ausgabe: 8
  • Jahr: 2020
  • Autoren: Ernst Peter Fischer

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