Eugen G. Leuze Verlag KG
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Eugen G. Leuze Verlag

Wie Batteriegehäuse für E-Fahrzeuge in Stahlbauweise wirtschaftlich und nachhaltig auch in geringeren Stückzahlen gefertigt werden können, entwickelt das Fraunhofer IPA gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft im Projekt "Konzeptentwicklung für ein Stahlbatteriegehäuse unter besonderer Berücksichtigung der Fügetechnik und des Korrosionsschutzes (Stahlbatteriegehäuse)".

Das Batteriegehäuse sitzt im Bodenbereich des Fahrzeugs. Wegen der hier besonders hohen Anforderungen ist eine gute Korrosionsbeständigkeit entscheidend. Neben dem Außenbereich müssen der zugängliche Innenbereich und der unzugängliche Bereich beim Verarbeiten von Hohlprofilen vor Korrosion geschützt werden.

Über Korrosionsschutzbeschichtungen und Vorbehandlungen von höchstfesten Stählen weiß man bisher wenig im Vergleich zu den üblicherweise eingesetzten Karosseriestählen. Außerdem können in der Produktion bei Verwendung alternativer Vorbehandlungsverfahren zur bewährten Zinkphosphatierung Prozesswärme und schwermetallhaltige Abfälle eingespart werden. Solche Korrosionsschutzkonzepte sind bei geringeren Stückzahlen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen interessant. Aufgabe des Fraunhofer IPA ist es, Korrosionsschutzkonzepte für die Stahlbatteriegehäuse auf die industrielle Umsetzbarkeit zu untersuchen und zu qualifizieren.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Vorhaben IGF 42 LN im Rahmen einer Programmkooperation des siebten Energieforschungsprogramms und der Industriellen Gemeinschaftsforschung unter dem Motto "Leittechnologien für die Energiewende".

Dr.-Ing. Martin Metzner wurde im Februar 2021 zum Adjunct Professor am Forschungsinstitut für Metallurgie und Werkstoffkunde der Chulalongkorn University in Bangkok (MMRI) ernannt. Mit der Adjunct Professur ist ein Engagement in der Lehre zur galvanischen Prozess- und Anlagentechnik im Rahmen von Blockvorlesungen für Studenten verschiedener Fachgebiete verbunden.

Die productronica China 2021 bleibt bei ihrem Auftritt als Präsenz-Event und ihrem ursprünglich vorgesehenen Termin vom 17. bis 19. März. Sie repräsentiert als internationale Fachmesse für Elektronikentwicklung und -produktion die gesamte industrielle Wertschöpfungskette im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC). Sie gehört seit 2002 zu den wichtigsten Veranstaltungen in Asien. Wie in den vergangenen Jahren werden parallel dazu und zeitgleich noch andere Events, wie Laser World of Photonics China, die Vision China und die Semicon China stattfinden.

Die Semicon West, eines der wichtigsten Konferenz- und Messe-Ereignisse der weltweiten Mikroelektronik-Industrie, die sowohl das Design als auch die Fertigung abdeckt, wird in diesem Jahr nicht zum gewohnten Datum Mitte Juli stattfinden. Sie wurde corona-bedingt auf den 7. bis 9. Dezember 2021 verschoben und wird ,hybrid‘, teils als Präsenz-Veranstaltung im Moscone Exhibition Center in San Francisco stattfinden und parallel dazu als virtuelles Event angeboten. Als weitere Neuerung wird die Semicon West erstmals zeitgleich und am selben Ort mit der Design Automation Conference (vom 5. bis 7. Dezember) abgehalten.

Anlässlich der heute endenden Frist zur Teilnahme „Bekanntmachung einer Interessensbekundung zur geplanten Förderung von Forschungs- und Investitionsvorhaben im Bereich Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wendet sich der Halbleiter- und IT-Branchenverband Silicon Saxony e. V. mit einem offenen Brief an die Bundesminister Peter Altmaier und Olaf Scholz sowie die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

Montag, 01 März 2021 14:49

KI für Robotik nutzbar machen

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"Kognitive Robotik" erweitert in der zweiten Förderphase das Forschungsspektrum des Fraunhofer KI-Fortschrittszentrums.

Das KI-Fortschrittszentrum "Lernende Systeme" des Fraunhofer IAO sowie des Fraunhofer IPA unterstützt als Teil des Cyber Valley Firmen dabei, die wirtschaftlichen Chancen von KI für sich zu nutzen. In 44 Projekten sind bereits Machbarkeitsuntersuchungen und Lösungen für den Praxiseinsatz entstanden. Mit einer Förderung von insgesamt 23 Mio € erweitert ab 1. März 2021 das Zentrum "Kognitive Robotik" des Fraunhofer IPA das Leistungsangebot.

Montag, 01 März 2021 13:09

Schlötter erhält TOP 100-Siegel

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Preisgekrönte Innovationskraft: Die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG aus Geislingen hat das TOP 100-Siegel 2021 verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt – und das nunmehr bereits zum 28. Mal. Zuvor hatte Schlötter in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft bewiesen.

Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Innovationswettbewerbs TOP 100, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team die Innovationskraft von Schlötter. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Schlötter hatte zum ersten Mal an dem Innovationswettbewerb teilgenommen und war auf Anhieb erfolgreich.

Innovation hat eine lange Tradition bei Schlötter. Schließlich wurde das Unternehmen 1912 als Elektrochemisches Forschungslaboratorium gegründet. Auch heute noch arbeiten rund 25% aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Stammsitz in Geislingen an der Entwicklung neuer Galvanoverfahren. Schlötters Engagement in Forschung & Entwicklung lässt sich auch an der Zahl der Patente aus den Bereichen Chemie und Anlagentechnik messen, die jährlich angemeldet werden. Von 2018 bis 2020 beispielsweise wurden 22 nationale und internationale Patente von Schlötter-Mitarbeitern angemeldet und in den letzten 2 Jahren ein nationales und 9 internationale Patente erteilt, darunter auch das Patent EP 3481976 für die Technologie SLOTOLOY ZN VX, ein besonders ressourcenschonendes Verfahren zur Abscheidung von alkalisch Zink-Nickel, das 2018 mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

„Diese Auszeichnung freut uns sehr! Ist sie doch ein sichtbares Zeichen für unsere erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit und eine ganz besondere Auszeichnung für die Anstrengungen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ganz in der Tradition unseres Firmengründers Max Schlötter: „Auf Altes Vertrauen, um Neues zu erschaffen“ strengen wir uns jeden Tag an, um einen sichtbaren Beitrag zur Technologieführerschaft unserer Kunden zu leisten. Besonders am Herzen liegt uns dabei der Schutz unserer natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns in vielen unserer neuen Projekte mit den herausfordernden Fragestellungen zur Übertragung von Daten, der Mobilität von Morgen, oder dem Schließen von Stoffkreisläufen. Das alles geht nur mit unserem tollen Team aus allen Bereichen des Unternehmens!“, so Dr. Michael Zöllinger, Geschäftsführer von Schlötter.

Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100, ist von den ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen beeindruckt. „Die TOP 100-Unternehmen haben sich konsequent danach ausgerichtet, möglichst innovativ zu sein“, stellt er fest.

Am 26. November gibt es noch einmal einen Anlass zum Feiern: Dann kommen alle Preisträger des aktuellen TOP 100-Jahrgangs zusammen, um auf dem 7. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet seit zehn Jahren den Innovationswettbewerb als Mentor.

Wie kann die Automobilproduktion in Zeiten immer größerer Variantenvielfalt und immer schnellerer Produktzyklen wettbewerbsfähig bleiben? Die neue Studie »At the end of the line – How automakers can embrace flexible production« [1] sieht die Lösung zumindest für das Premiumsegment in einer intelligent vernetzten, sich selbst organisierenden Fertigung.

Mittwoch, 10 März 2021 10:59

Von Lötzinn und Unsinn

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„Der Sinn – und dieser Satz steht fest – ist stets der Unsinn, den man lässt“, wandelte der Philosoph Odo Marquard Wilhem Busch ab [1]. Wie so oft haben Entscheidungen mehrere Seiten: Blei ist giftig und gefährlich, aber das Bleiverbot durch RoHS ist dennoch zu hinterfragen.

Robotikunternehmen und -Forschungseinrichtungen im ‚Silicon Saxony' bringen immer mehr international vielbeachtete Innovationen in den Robotertechnologien hervor. Dazu tragen universitäre Ausgründungen und zugezogene Robotikfirmen ebenso bei, wie gewachsene Automatisierungsunternehmen und einzigartige Exzellenzcluster. Gebildet wurde jetzt die Allianz ‚Robot Valley Dresden', um die Region als Tal der Robotertechnologien zu profilieren und die Wirtschaftskraft auf diesem Gebiet zu steigern.

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