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Onlineartikel Galvanotechnik

Montag, 14 September 2020 08:40

Entgraten und Anfasen von Zahnrädern

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Zahnräder werden in allen Bereichen der Technik genutzt und arbeiten nur dann störungsfrei, wenn sie optimal entgratet oder angefast werden. Untersuchungen zeigen, dass die Ausbildung der Grate von der Herstellung der Zahnräder abhängt, in der Regel das Gefüge des Werkstoffs in der Nähe der Grate deformiert ist und daher durch Anfasen entfernt werden muss. Große Grate entstehen z. B. beim Austritt des Fräsers aus dem Werkstück, aber auch beim Beginn des Wälzfräsens entsteht ein sogenannter Poissongrat. Das Verfahren, das solche Grate auch an geometrisch schlecht zugänglichen Stellen anfasen kann, nutzt Fräser, die nach einer eigens entwickelten Synchronisation der Drehwinkel von Werkzeug und Werkstück in sehr kurzer Zeit Fasen in einer Größe bis zu 2 mm in sehr guter Qualität anbringen kann. Die Präzision der Fasen wird anhand einer Konturmessung sowie durch Analyse der entstehenden Späne nachgewiesen.

Durch das Recycling von Werkstoffen, insbesondere Metallen, lassen sich wertvolle Ressourcen und Energie einsparen. Viele Bauteile und Baugruppen, wie beispielsweise Karosserien von modernen Fahrzeugen, enthalten eine Vielzahl verschiedener Werkstoffgattungen und -sorten. Entfällt ein sortenreines Recycling aufgrund fehlender Analysemöglichkeiten, so gehen häufig teure und hochwertige Legierungselemente im allgemeinen Schrott verloren. In diesem Beitrag wird zunächst auf das physikalische Messprinzip eingegangen und die Funktionsweise der RFA anhand eines mobilen Analysators erklärt. Mittels konkreter Beispiele aus dem Edelstahlrecycling werden zudem die Einsatzmöglichkeiten und auch die Anwendungsgrenzen aufgezeigt. Abschließend wird noch kurz auf weitere Verfahren eingegangen, die diese Einschränkungen teilweise kompensieren können.

Die MedtecLIVE, Fachmesse für die gesamte Wertschöpfungskette der Medizintechnik-Branche, wird 2021 unter neuer Leitung stattfinden: Christopher Boss übernimmt die Veranstaltungsleitung von Alexander Stein, der die MedtecLIVE seit dem Start verantwortete und zuvor die MT-Connect leitete. Er wendet sich nun innerhalb der NürnbergMesse anderen Aufgaben zu.

 
 

1 Einleitung

An Medizintechnik-Produkte sowie allgemein für die Medizintechnik relevante Oberflächen werden aus gutem Grunde ausgesprochen hohe Ansprüche gestellt. Je nach Einsatzort und Anwendungszweck variieren diese Anforderungen recht stark. So dürfen z. B. Spritzenkörper nicht mit den Wirkstoffen der Injektionslösung wechselwirken. Implantate wiederum sollen gut und möglichst ohne Komplikationen im Körper einwachsen – Fixateure oder andere Osteosynthese-Materialien dagegen sollen sich nach einer gewissen Zeit wieder gut entfernen lassen.

Soft-Robotik Geräte haben viele wünschenswerte Eigenschaften für Anwendungen in der minimalinvasiven Chirurgie (MIC), jedoch bleiben viele interdisziplinäre Herausforderungen ungelöst. Um den gegenwärtigen Stand der Technologien zu verstehen, wurde eine Stichwortsuche mit Hilfe der Datenbanken Web of Science und Scopus durchgeführt. Aus der resultierenden Liste von Artikeln wurde anhand von Ein- und Ausschlusskriterien eine Artikelauswahl getroffen, anhand derer verschiedene Merkmale der Soft-Roboter-Geräte für die MIC verglichen wurden. Es gab eine geringe Vielfalt bei den Geräteausführungen und einen hohen Grad an Details bei den technischen Möglichkeiten. Wir schlagen eine standardisierte Vergleichsmethodik zur Charakterisierung der Soft-Robotik für verschiedene MIC-Anwendungen vor, die den Konstrukteuren bei der Herstellung der nächsten Generation von Geräten helfen soll.

Dienstag, 08 September 2020 07:00

37. Workshop des ak-adp

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Der ak-adp veranstaltet seinen 37. Workshop am 11. und 12. November 2020 in Leipzig. Thema ist diesmal „Atmosphärische Plasmen: DIE saubere Lösung für Haftungsprobleme“. Beim Workshop stehen Beispiele für die Haftungsverbesserung im Fokus der Vorträge.

Werkzeuge für die Zerspantechnik unterliegen besonders hohen Beanspruchungen im Bereich der Schneidkante. Deshalb werden bereits seit Jahrzehnten Verschleißschutzschichten zum Schutz der Kanten aufgebracht. Dabei ist die Stabilität einer beschichteten Kante von deren spezifischer Geometrie, der Rauheit, dem zu zerspanenden Material und dem aufzubringenden Schichtsystem abhängig. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung von AlCrN-basierten Mehrlagenschichtsystemen und kathodischen Vakuumbogen-Beschichtungsprozessen, welche eine Reduzierung des Schneidkantenradius’ während der Schichtabscheidung ermöglichen. Damit soll es perspektivisch möglich sein, höhere Ausgangsradien bei der Werkzeugauswahl zu berücksichtigen und mit einer frei einstellbaren Kantengeometrie anforderungsgerechte Beschichtungslösungen anzubieten.

Rettungseinsätze, Chemieunfälle, erkunden von schwer zugänglichem Terrain – der Einsatz Künstlicher Intelligenz in lebensfeindlichen Umgebungen verspricht nutzbringende Lösungen und den Schutz von Menschenleben.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten suchen viele landwirtschaftliche Betriebe gezielt nach zusätzlichen Einnahmequellen. Angesichts häufig vorhandener Lager, Scheunen und Verwaltungsgebäude mit großen Dachflächen erkennen immer mehr Betriebe in der Installation großer Solaranlagen eine echte Chance zur Erhöhung ihrer Profitabilität – sei es durch eine Verpachtung ihrer Dachflächen an Betreiber von Solaranlagen oder durch die Installation einer Solaranlage mit anschließendem Eigenverbrauch der erzeugten Solarenergie. Dass sich Solaranlagen gerade auch für landwirtschaftliche Betriebe lohnen, ist schon längst kein Geheimnis mehr.

• teco cw-Serie kühlt Wasser ohne Glykolzusatz auf bis zu 0 °C
• Keine warme Abluft dank Anschluss an die Maschinenkühlung
• Schneller Service dank etablierter Bauteile

Die gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH hat eine neue mobile wassergekühlte Geräteserie teco cw auf den Markt gebracht. Die cw-Geräte werden wie ein Temperiergerät an die Maschinenkühlung angeschlossen. Somit entfällt die sonst übliche warme Abluft der häufig eingesetzten luftgekühlten Kompaktkältemaschinen in der Halle. Im Gegensatz zu handelsüblichen Kühlgeräten kann mit einem cw-Gerät zudem eine Kaltwassertemperatur von 0 Grad Celsius erzeugt werden, ohne dem Wasser ein Frostschutzmittel beizumischen.

Häufig wird kaltes Wasser nicht an allen Produktionsmaschinen, sondern nur an einzelnen Verbrauchern benötigt. Dann lohnt sich keine zentrale Kälteversorgung samt hohem Aufwand für die Verrohrung. Noch immer setzen Anwender in solchen Fällen auf mobile, luftgekühlte Kompaktkältemaschinen. Der Nachteil dieser Methode ist ein zusätzlicher Wärmeeintrag über die Abluft der Kältemaschine in die Produktionshalle. Gerade in der warmen Jahreszeit ein Ärgernis.

gwk teco cw wird an die Maschinenkühlung angeschlossen

Die mobilen Geräte sind mit der bewährten Steuerung und weiteren etablierten Komponenten der teco c-Reihe von gwk ausgestattet. Dadurch profitiert der Anwender nach Angaben des Herstellers bei Problemen von einem schnellen und problemlosen Service durch Verwendung gleicher Ersatzteile.

Der wesentlichste Unterschied ist der Temperaturbereich. Während Temperiergeräte der teco c-Serie in der Regel warmes Wasser bereitstellen, liefert das teco cw-Gerät kaltes Wasser. Alle Geräte verfügen über eine Leckstoppfunktion und die Möglichkeit zur Werkzeugentleerung. Über serielle Schnittstellen verbinden Anwender die Geräte auch mit der Produktionsmaschine.

Wassertemperaturen zwischen 0 und 25°C ohne Glykolzusatz

Im Gegensatz zu handelsüblichen Kühlgeräten erzeugt ein gwk cw-Gerät eine Kaltwassertemperatur von bis zu 0 Grad Celsius, ohne dem Wasser ein Frostschutzmittel wie Glykol beizumischen. Auch eine vergleichsweise hohe Wassertemperatur von 25 Grad Celsius lässt sich mit handelsüblichen Geräten nicht so ohne weiteres erzeugen.

Kälte- und Pumpenleistung ausgelegt für die Kunststoffverarbeitung

Die Leistung der Pumpen ist speziell auf die Bedürfnisse der Kunststoffverarbeitung ausgelegt. So stehen Durchflussmengen von maximal 60 l/min und Pumpendrücke von max. 3,5 bar, bzw. 5,8 bar zur Verfügung. Die Kälteleistungen mit bis zu 4 kW bzw. 10 kW sind für den Einsatz an einer Produktionsmaschine optimiert.

Die teco cw-Geräte zeichnen sich zudem durch einen optimierten Kältekreis mit sehr kleinen Kältefüllmengen aus, wodurch sie von gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Dichtheitsprüfungen ausgenommen sind. Durch die wassergekühlte Ausführung entfällt der sonst übliche Ventilator und damit eine nicht unerhebliche Geräuschquelle.

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